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Der Prignitzer

13. Dezember 2017 | 10:26 Uhr

A 14 : Baubeginn der Elbbrücke offen

vom

Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger (SPD) bestätigte, dass die für den Bau zugesagten EU-Mittel für zwei Abschnitte zeitlich nicht mehr zur Verfügung stehen, da die Förderperiode endet.

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erstellt am 16.Aug.2013 | 06:50 Uhr

Karstädt | Im Oktober soll Baubeginn für die A 14 im Abschnitt Karstädt-Landesgrenze Mecklenburg-Vorpommern sein (wir berichteten). Vertreter des Landkreises und Kar städts Bürgermeister Udo Staeck begrüßten diese Ankündigung von Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer (CSU) vor einer Woche. Staeck informierte, dass die Gemeinde zunehmend Anfragen aus der Wirtschaft erhalte, das Interesse für Ansiedlungen bestehe, wenn die Trasse gebaut werde.

Der stellvertretende Landrat Torsten Uhe nutzte die Gelegenheit und bat Peter Ramsauer, neben dem Autobahnbau auch die Schiffbarkeit der Elbe zu gewährleisten. Die Bundeswasserstraße müsse dazu aber ausgebaut werden. Nur so ließe sich die von der Wirtschaft nachgefragte Trimodalität erreichen: Wasserstraße, Eisenbahn und Autobahn. Zugleich forderte Uhe nachdrücklich "eine durchgängige A 14". Der bevorstehende Baubeginn sei ein sehr gutes Signal, aber die Elbquerung und der Abschnitt von Wittenberge bis Karstädt müssten dringend zu Ende geplant werden. Für beide Abschnitte gibt es laut Ministerium derzeit keine verlässliche Zeitschiene, wann mit einem Planfeststellungsbeschluss oder gar mit einem Baustart zu rechnen sei.

Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger (SPD) bestätigte, dass die für den Bau zugesagten EU-Mittel für diese zwei Abschnitte zeitlich nicht mehr zur Verfügung stehen, da die Förderperiode endet. Ob es in der darauf folgenden Förderperiode EU-Geld für die A 14 geben wird, sei noch nicht entschieden. Erst im Herbst erfahre sein Ministerium Einzelheiten zu den Förderrichtlinien. "Aber wir werden um jeden Euro für die Infrastruktur kämpfen und neue Möglichkeiten der Finanzierung finden", versicherte Vogelsänger.

Der Abschnitt Karstädt Landesgrenze kostet etwa 118 Millionen Euro und ist elf Kilometer lang. Geplant sind 17 Bauwerke, darunter Grünbrücken für den Naturschutz. Zwei Anschlussstellen bei Karstädt und Groß Warnow sind vorgesehen. 2015 soll dieser Abschnitt für den Verkehr frei gegeben werden.

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