Frühlingsfest : Bahnstraße lockte viele Gäste an

Belebt die Bahnstraße: Bürgermeister Oliver Hermann (l.) schaut mit seinem Elmshorner Amtskollegen Volker Hatje (r) im neuen Café Mukefuk vorbei, dass der Perleberger Roy Hartung betreibt.       Fotos: Georg-Stefan Russew (4)
Belebt die Bahnstraße: Bürgermeister Oliver Hermann (l.) schaut mit seinem Elmshorner Amtskollegen Volker Hatje (r) im neuen Café Mukefuk vorbei, dass der Perleberger Roy Hartung betreibt. Fotos: Georg-Stefan Russew (4)

Frühlingsfest mit Feuerwehr, offenen Geschäften und Karussells war nach Ansicht von Bürgermeister Oliver Hermann ein Erfolg

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03. April 2017, 04:50 Uhr

Das gestrige Frühlingsfest des Wittenberger Interessenrings WIR in der Bahnstraße war nach Worten von Bürgermeister Oliver Hermann (parteilos) ein voller Erfolg. Die Mischung aus Feuerwehr, offenen Geschäften, Kinderkarussells und Musik war so attraktiv, dass zahlreiche Besucher am Sonntagnachmittag in die Wittenberger Innenstadt kamen.

Zunächst wollte die Feuerwehr ihr 25-jähriges Zusammengehen mit der Elmshorner Feuerwehr allein begehen. „Um Synergieeffekte zu heben, haben der WIR den verkaufsoffenen Sonntag und das Frühlingsfest dazugetan und das Experiment ist ganz toll geglückt“, unterstrich Hermann.

Auch Elmshorns Stadtoberhaupt Volker Hatje war zum Partnerschafts-Jubiläum der Feuerwehren aus Schleswig-Holstein an die Elbe gereist. „Ich muss schon sagen, dass sich Wittenberge ganz schön gemausert hat“, lobte der parteilose Politiker. „Baumäßig hat sich viel getan.“ In Sachen Feuerwehr und Ausstattung liegen Elmshorn und Wittenberge mittlerweile auf Augenhöhe.

Beide Stadtoberhäupter zogen sich am frühen Nachmittag ins frisch wiedereröffnete Café Mukefuk zurück. Sie genehmigten sich jeder ein Stück Torte und besprachen weitere gemeinsame Vorhaben.

Das Mukefuk von Betreiber Roy Hartung war schon kurz nach 13 Uhr gut gefüllt. Mit von der Partie waren auch Else Wedel, Renate Wettstädt, Hannelore Nickel. Die Damen aus Wittenberge verlegten ihr sonntägliches Kaffeekränzchen extra wegen der Neueröffnung in die Innenstadt. „Ach, das ist so schön, dass das hier wieder auf hat“, lobte Wedel. Und auch, dass es hier bald Mittagstisch geben soll, versetzte die Damen in Hochstimmung. „Wir werden hier jetzt Stammgäste“, versprach Wettstädt.

Für den Unternehmer Roy Hartung war das Mukefuk ein konsequenter Schritt. Er betreibt in Perleberg einen Cateringservice und eine Großküche. „Wir wollten ein weiteres Standbein. Und da war das Lokal für uns hier genau der richtige Schritt.“ Der Standort sei in der Stadt noch immer gut bekannt. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass das Café sich trägt.“

Auch Gabriele Hahn aus der Stadtverwaltung, die sich dort um Gewerbeangelegenheiten kümmert, zeigte sich erfreut über die Lokaleröffnung. Dieser Schritt trage dazu bei, dass die Innenstadt attraktiver werde. Durch die Online-Konkurrenz habe der Einzelhandel schon zu kämpfen. Das große Plus des stationären Handels sei aber die absolute Beratungskompetenz.

Ein anderer Anziehungspunkt war die Schau der Feuerwehrautos am Kulturhaus. Besonders die kleinen Wittenberger nutzten die Gelegenheit, sich von den Feuerwehrleuten die Technik erklären zu lassen. Sogar ein Probesitzen am Lenkrad eines großen Feuerwehrboliden war möglich.

Mit von der Partie war auch Feuerwehrfrau Friederike Ehrhorn. Die angehende Erzieherin nahm sich für jeden kleinen Mann oder jede kleine Frau ausreichend Zeit, um geduldig alles zu erklären.

Die Hinzdorferin ist nur am Wochenende bei der Feuerwehr. Unter der Woche lernt sie fleißig in Berlin. „Die Feuerwehr bedeutet für mich Heimat und ich hänge sehr an Hinzdorf“, sagte sie . Aus der Feuerwehr auszuscheiden, komme für sie nie in Frage. „Das ist Ehrensache.“

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