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Prignitzer Badewelt : Bad öffnet am Einheitstag

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Gäste können sich nach der Sommerschließzeit unter anderem auf neue Saunakabinen freuen

svz.de von
erstellt am 30.Sep.2016 | 21:00 Uhr

Endspurt in der Prignitzer Badewelt, es wird gesägt, eingepasst und geschraubt. Die Saunakabinen müssen fertig werden. Denn am kommenden Montag ist die Schließzeit für diesen Sommer endgültig vorbei. „Ein bisschen wünsche ich mir, dass das Wetter so ist, dass die Leute scharenweise wieder in die Halle strömen“, sagt Christian Maasch, Leiter der Badewelt, schmunzelnd. Nach fünf Wochen hat das Warten für Gelegenheitsgäste wie auch Dauerkarteninhaber am 3. Oktober nun ein Ende. Von 9 bis 22 Uhr kann die Badewelt zu den neuen Winteröffnungszeiten erobert werden.

Bis dahin ist aber noch einiges zu tun. Michael Winter von der Firma Ehrhorn aus Zwischendeich sägt afrikanisches Abachi-Holz auf Länge. Kleinere Lieferengpässe beim Holz sorgten zuletzt für ein wenig Zeitdruck. „Das Holz muss eine geringe Dichte haben, sonst wird es in der Sauna zu heiß“, erklärt Winter. Allein mit 20  000 Euro schlagen die Leistungen an den Saunakabinen zu Buche. Für die richtige Beleuchtung mit farblichen Übergängen, die dem Winterblues ein Schnippchen schlagen werden, sorgen künftig LED-Lichter in den Kabinen. Zwar ist Montag traditionell Damensauna, da jedoch Feiertag ist, darf sich gemischtes Publikum auf den neuen Bänken tummeln, so Christian Maasch.

Die Badewelt geht mittlerweile in ihr 17. Betriebsjahr, da fallen manche größere Reparaturen an, erklärt er. Neben den Saunarien musste auch in die Technik investiert werden. Für etwa 20  000 Euro wurde die Filteranlage erneuert, die in den Schwimmbecken für gleichbleibende Wasserqualität sorgt. Kleinere Arbeiten waren ebenso nötig. Die Becken wurden gereinigt und gewartet. Dazu kommen Malerarbeiten, Klodeckel, neue Kordeln für die Beckenränder, Spielgeräte für die Kinder, Matten, Heizkörper, sowie neue und bequemere Liegestühle mit Stoffbespannung, die in der kommenden Woche noch geliefert werden. Unter dem Strich belaufen sich die Kosten auf mehr als 70 000 Euro. Bestritten werden sie aus Eigenmittel aus dem Haushalt der kommunalen Badeeinrichtung. „Viele der Investitionen sieht man vielleicht nicht sofort. Aber bei einem so hohen Durchlauf wie bei uns ist das nötig“, so Christian Maasch. Auch wenn einiges gemacht wurde, so muss manches doch noch bis zu nächsten Jahr warten. „Die Erneuerung des Dachs mit seinen Folienkissen ist für das nächste Jahr angedacht, ebenso der Saunahof und die Duschen“, blickt der Badleiter voraus.

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