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Wittenberge : Austrotherm errichtet neue Anlage

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Österreichische Unternehmensgruppe investiert sieben Millionen Euro und schafft zehn neue Arbeitsplätze in Wittenberge. Produktionsstart im Herbst

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erstellt am 17.Jan.2017 | 08:00 Uhr

Die Austrotherm GmbH investiert weiter in Wittenberge. Das Unternehmen, bei dem es sich nach eigenen Angaben um den führenden Anbieter im Bereich qualitativer Wärmedämmung in Mittel- und Osteuropa handelt, will in diesem Jahr sieben Millionen Euro in die Hand nehmen, um hier in ihrem hochmodernen Dämmstoffwerk eine weitere Produktionslinie für wasser- und druckresistente XPS-Dämmstoffe zu errichten. Darüber informierte gestern die Unternehmensleitung. Mit der Produktionserweiterung wächst laut Lars Peter, Wittenberger Geschäftsführer der Austrotherm Dämmstoffe GmbH, die Anzahl der Beschäftigten von 51 auf 61 Mitarbeiter. Die Inbetriebnahme der neuen Anlage ist bereits für das dritte Quartal geplant.

Seit Ende 2013 werden rosafarbene wasser- und druckresistente XPS-Dämmstoff-Platten „made in Wittenberge“ verbaut. Seither habe die Nachfrage nach diesen Dämmstoffen in Deutschland durch die Energieeinsparverordnung sowie das integrierte Energie- und Klimaprogramm rasant zugenommen. Ebenso liege im Bereich der thermischen Sanierung noch viel Potenzial. „Wir konnten mit unserem Ende 2013 in Betrieb genommenen Werk in Wittenberge vom Start weg von dieser Nachfrage profitieren. Die stetig steigenden Exporte nach Polen, Skandinavien und Benelux haben uns nun die Entscheidung erleichtert, die Produktionskapazitäten früher als erwartet auszubauen“, so Alexander Sinner, Vertriebsgeschäftsführer der Austrotherm Dämmstoffe GmbH.

„Zudem ermöglicht uns die Investition den Einstieg in neue Industriezweige und die Herstellung neuer Produkte. Da wir dadurch unser Produktspektrum in Zukunft besser abstimmen können, wird sich auch die Produktivität verbessern“, ergänzt Geschäftsführer Lars Peter.

Der elbestädtische Bürgermeister Dr. Oliver Hermann begrüßt nicht allein die Produktionserweiterung, die ja mit zusätzlichen Arbeitsplätzen einher geht. Ihm imponiere, so sagt er, „dass Austrotherm sich an seine Worte hält, wenn es in Wittenberge gut laufe, werde man weiterhin investieren.“

Zur Erinnerung: Die österreichische Unternehmensgruppe hatte bei der offiziellen Eröffnung ihres Wittenberger Werks weitere Investitionen für die nächsten Jahre in Aussicht gestellt.

Bereits im Herbst vergangenen Jahres hat Austrotherm hier in Wittenberge 600  000 Euro in die Errichtung einer Lagerhalle investiert.

Die im Familienbesitz befindliche Firmengruppe versteht sich als Spezialist für innovative Wärmedämmung und stellt Dämmstoffplatten sowie Sanitär-Bauplatten und Fassadenprofile her. Die Austrotherm-Gruppe ist Teil der Schmid Industrieholding, welche in Deutschland mit der Baumit Gruppe seit 14 Jahren mit neun Produktionsstandorten vertreten ist. Die Austrotherm Gruppe rechnet nach eigenen Angaben für das Geschäftsjahr 2016 mit einem Umsatz von über 300 Millionen Euro und beschäftigte im vergangenen Jahr insgesamt 950 Mitarbeiter.

 

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