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Wittenberge will Supermarkt in der Innenstadt : Aus für einen großen Markt in der Galerie

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Kommune will jetzt anderen Standort entwickeln.

von
erstellt am 07.Okt.2017 | 12:00 Uhr

Die Stadtverordneten tragen der Entwicklung der letzten Monate Rechnung. Sie konzentrieren sich nicht mehr auf die Prignitz-Galerie, sondern auf einen anderen Standort in der Innenstadt, um ihn für die Ansiedlung eines Supermarktes in Form eines Vollsortimenters zu entwickeln. Ein Standort befindet sich in der Bahnstraße direkt an der Zufahrt zum Bahnhof. Dort ist die Wohnungsbaugesellschaft als 100prozentige Tochter der Stadt in Besitz der Fläche, auf der sich bis zum Abriss die große Markthalle befand. Bürgermeister Oliver Hermann betont in diesem Zusammenhang, dass es sich durchaus um einen möglichen Standort handele.

Zurück zur Prignitz-Galerie: Mit dem Signal der Denkmalpflege, sie werde einem Abriss des Hauses Bahnstraße 21 nicht zustimmen, wurden die Pläne, dort die dringend benötigten Parkplätze für einen Vollsortimenter in der Galerie zu schaffen, hinfällig. Auf ihrer jüngsten Sitzung haben die Stadtverordneten die Konsequenz gezogen. Es wird keinen Bebauungsplan für Parkplatz und für einen Anbau an die Galerie mehr geben. Hinzu kommt ja auch, dass der Marktbetreiber, der die Prignitz-Galerie für einen Vollsortimenter ins Auge gefasst hatte, im letzten Moment seine Absicht widerrief. Dem Vernehmen nach soll ihm der Aufwand, das Gebäude marktkonform herzurichten, zu groß und im Ergebnis zu unsicher gewesen sein.

Wenn für die Prignitz-Galerie die Lösung mit einem großen Vollversorger augenscheinlich vom Tisch ist, sich das dafür vorhandene Zeitfenster geschlossen habe, so sei die Galerie doch ein wichtiger Standort, „für den wir uns dringend Belebung wünschen“, betont der Bürgermeister. Denkbar wäre nach wie vor eine kleinere Lösung, sprich ein kleinerer Markt, wie es ihn dort ja bereits einmal gab. Denn, so argumentiert Hermann, die Prignitz-Galerie übe eine Art Scharnierwirkung aus, verbinde die Bahnstraße Richtung Bahnhof mit dem Abschnitt ab Wilhelmstraße und binde diese auch mit an. „Die Prignitz-Galerie ist für uns ein prioritärer Standort“, so der Bürgermeister. Wobei es, darüber waren sich jüngst auch die Mitglieder im Hauptausschuss der Stadtverordnetenversammlung mit dem Bürgermeister einig, keine Lösung für einen Vollversorger gebe, die 100-prozentig alle Standortansprüche erfüllt. Das gelte auch für einen möglichen Markt in Bahnhofsnähe.  

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