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Schneller zum Augenarzttermin : Augenklinik erweitert Angebot

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Groß Pankow schafft zusätzliche Behandlungsräume und stellt einen weiteren Facharzt ein

von
erstellt am 25.Jun.2014 | 08:00 Uhr

Die Augentagesklinik in Groß Pankow reagiert auf den großen Patientenandrang und möchte die Wartezeiten verkürzen. Deshalb habe man neue Behandlungszimmer im dritten Obergeschoss des Gebäudes in Betrieb genommen und außerdem einen weiteren Facharzt eingestellt, informiert Geschäftsführer Dr. Holger Bull.

Abd Jalil Alrashid kommt aus Syrien. „Er hat zu DDR-Zeiten seine Facharztausbildung in Deutschland gemacht und ist vor knapp zwei Jahren nach Deutschland zurückgekehrt. Zurzeit ist er noch in Heiligenstadt bei Göttingen tätig und wird ab 1. Juli hier in Groß Pankow seine Arbeit aufnehmen“, erklärt Holger Bull.

Alrashid sei ein erfahrener Facharzt, der sehr gut Deutsch spreche. Er werde teilweise auch die Außenstelle der Klinik in Wittstock verstärken. Diese ist im Moment nur an einem Tag in der Woche geöffnet und soll dies zukünftig an vier Tagen sein, so Bull.

In Wittstock würden Notfälle behandelt. Allen anderen Patienten sollen je nach Befund vermittelt werden, zum Beispiel an einen Optiker, wenn es nur um eine Brille gehe oder es werde ein leichtes Medikament verschrieben. „Wir überweisen aber auch an unsere Klinik hier in Groß Pankow. Wittstock wird kein zweites Zentrum wie in Groß Pankow. Das können wir nicht leisten“, dämpft Holger Bull mögliche Hoffnungen.

Mit der Neueinstellung des Facharztes will man in Groß Pankow vor allem den Termindruck etwas reduzieren, aber auch einen gewissen Standortvorteil für die Region schaffen. Noch immer sei der Einzugsbereich für die Groß Pankower Klinik sehr groß und reiche von Sachsen-Anhalt über Mecklenburg und Niedersachsen bis in den gesamten nordwestlichen Bereich von Brandenburg.

„Wir haben, um diese dünn besiedelte Region wirklich versorgen zu können, mit Krankenkassen, wie der IKK, der DAK oder der Barmer, Verträge abgeschlossen, dass sie den Transport immobiler Patienten finanzieren, mit Sammeltaxen zum Beispiel“, erklärt Geschäftsführer Dr. Kurt-Dietrich von Wolf.

Weil der Augenarzt vor allem Kinder und ältere Menschen behandle, sei genau das für ihn soziale Gerechtigkeit, so von Wolf. Leider beteiligen sich aber noch nicht alle Krankenkassen an diesem System. In Groß Pankow will man also künftig noch schneller auf den Bedarf der Patienten eingehen und nach mehr als zwei Jahrzehnten auch weiterhin ein verlässlicher Partner sein.



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