Fördermillionen für Wittenberge : Aufwertung und Abriss gefördert

Es gibt Fördermittel: Baustaatssekretärin Ines Jesse übergibt Bürgermeister Oliver Hermann in Gegenwart von Bauamtsleiter Martin Hahn (l.) und WGW-Chef Torsten Diehn den Bescheid.
Es gibt Fördermittel: Baustaatssekretärin Ines Jesse übergibt Bürgermeister Oliver Hermann in Gegenwart von Bauamtsleiter Martin Hahn (l.) und WGW-Chef Torsten Diehn den Bescheid.

Im Allende-Gebiet fallen weitere Häuser / In der Goethestraße werden Wohnungen schick gemacht

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11. November 2017, 16:00 Uhr

Aufwertung, Rückbau, Sanierung/Sicherung – das sind die drei Teilbereiche der Wittenberger Stadtentwicklung, in die 3,75 Millionen Euro Fördergeld fließen, die es am Freitag gab. Die Kommune selbst muss insgesamt nur 111 000 Euro als Eigenmittel beisteuern, denn die Fördersätze betragen 100 bzw. im Bereich Aufwertung 90 Prozent.

Voll gefördert werden die Wohnungsabrisse im Allende-Viertel, dort konzentriert die Stadt insgesamt einen Großteil der Rückbaumittel. Finanziert wird beispielsweise die gerade erfolgte Demontage des Wohnhauses gegenüber der Schwimmhalle. In naher Zukunft sollen die Wohnungen in der Dr.-Salvador-Allende-Straße 2 bis 12 abgerissen werden.

Während dessen geht die Sanierung im Jahnschulviertel weiter. So profitiert das Haus in der Goethestraße 7 ebenso von den Fördermillionen wie das künftige SOS-Kinderdorf an der Ecke von Bürgermeister-Jahn-Straße und Schillerstraße. Die WGW saniert und modernisiert die Goethestraße 7 mit großem Aufwand, um heutige Wohnstandards zu erreichen. Für das SOS-Kinderdorf in der entkernten Bonbon-Fabrik soll im nächsten Jahr Baubeginn sein. Die Planungen laufen.

Fördergeld aus dem Teilbereich Sanierung will die Stadt laut Bauamtsleiter Martin Hahn auch einsetzen, um das Eckhaus in der Bahnstraße 21 – ehemals Abrisskandidat – zu sichern. Für die Häuser in der Goethestraße 2 bis 4 laufen Sanierungsplanungen. Die Wohnungsbaugesellschaft wird sie in Angriff nehmen, kündigte Geschäftsführer Torsten Diehn bei der Übergabe der Fördermittel gestern an. Die seit Jahren kontinuierlich fließenden Gelder für die Stadtentwicklung würden derartig umfassende Entwicklungen ermöglichen.

Aufwertende Maßnahmen wie beispielsweise die Gestaltung des Außenbereichs an der Elblandschule kann die Stadt über die ausgereichten Fördergelder ebenso kofinanzieren wie zusätzliche Maßnahmen in der Jahnschule.

Und auch der gegenwärtige Ausbau der Bürgermeister-Jahn-Straße profitiert, um ein weiteres Beispiel zu nennen, von der Aufwertungsförderung.

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