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Hotel ausgezeichnet : Aufwand wurde mit drei Sternen belohnt

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Nach dem Umbau darf das Apartment-Hotel in Wittenberge nun Gütesiegel führen

von
erstellt am 30.Mär.2017 | 18:02 Uhr

Die Arbeit hat sich gelohnt: Das Apartment-Hotel von Tom Wallasch am Schillerplatz wurde von einer Jury des Landesverbands des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) mit drei Sternen versehen. „Seit etwa drei Wochen haben wir die Sterne. Das ist natürlich sehr schön“, sagt Tom Wallasch, der gleich doppelten Grund zur Freude hat. „Im Mai werde ich zum zweiten Mal Vater. Dann habe ich nicht nur drei Sterne auf Arbeit, sondern auch zuhause.“

Der Entschluss, sich um drei Hotel-Sterne zu bewerben, sei schon länger gereift. Vorher hatte das Haus jene im Pensionsbereich. Das reichte Geschäftsführer Wallasch aber nicht. „Das hat etwas mit Werbung zu tun, denn potenzielle Gäste schauen nach der Sterne-Zahl. Aber wir wollen auch den Leuten etwas bieten.“ Dazu zählt auch das kleine Elektroauto, das für die Hotelgäste zur Verfügung steht (wir berichteten). Dieser Service floss nicht in die Bewertung durch den Dehoga ein, ist aber ein Alleinstellungsmerkmal. „Viele haben mich schon darauf angesprochen.“ Für die drei Sterne muss das Haus eine Rezeption vorweisen, die 14 Stunden besetzt ist. Außerdem einen Schuhputzautomaten, Frühstücksbuffet und ein täglicher Wäschewechsel muss möglich sein.

Viel Zeit und Mühe haben Wallasch und seine drei Mitarbeiter in das Haus mit den 14 Zimmern investiert – mit Hilfe seines Stiefvaters Uwe Peetz, der den Betrieb bis 2015 führte. „Man schläft wenig, ist oft hier. Gerade in den vergangenen Monaten, als wir alles für die Prüfung vorbereitet haben. Das lief ja seit Oktober 2016, als wir den Anforderungskatalog von der Dehoga bekamen“, erzählt Wallasch, der als Quereinsteiger anfing. „Im Jahr 2015 war Not am Mann und ich habe meinem Stiefvater helfen wollen. Dann bin ich dabei geblieben und kann mir auch nichts anderes mehr vorstellen“, so der gelernte Einzelhandelskaufmann.

Das Hotel zeichnet sich dadurch aus, dass es aus Apartments besteht, also jedes Zimmer auch eine kleine Küchenzeile hat. Mit den Belegungszahlen ist der 34-Jährige zufrieden. „Wir haben zwischen 250 und 300 Übernachtungen im Monat und eine durchschnittliche Auslastung von 70 Prozent.“ Den Großteil der Gäste machen die Bahn-Mitarbeiter aus, die Lehrgänge der Deutschen Gesellschaft für zerstörungsfreies Prüfen besuchen, deren Niederlassung ganz in der Nähe ist. Dazu kommen in den wärmeren Monaten auch Radtouristen. Olaf Lücke, Hauptgeschäftsführer des Dehoga-Landesverbands, sieht die Prignitz in Sachen Unterkünfte gut aufgestellt. „Wir haben ein sehr ordentliches Angebot an qualitativ hochwertigen Hotels und Pensionen“, sagte er gestern.

 

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