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Dorfgemeinschaftshaus Boberow : Aufmöbeln für den Tourismus

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Leben ins Dorfgemeinschaftshaus Boberow holen

von
erstellt am 15.Jul.2016 | 10:00 Uhr

Wer hat gute Ideen? Nach diesen sucht die Gemeinde Karstädt schon seit langem für ihr Dorfgemeinschaftshaus in Boberow. Zwar wird der Saal mal hin und wieder für eine Feier vermietet, aber das war es auch schon. Nebenan ist die Gedenk- und Heimatstube „Friedrich Gedike“ von Erwin und Annemarie Franke beheimatet. 2010 zog sie aus dem Pfarrhaus in die alte Schule um und nutzt hier drei Räume.

In den zwei angrenzenden Räumen der Heimatstube gab es mal einen Jugendclub, die aber seit Jahren leerstehen. Und in diese beiden Räume soll jetzt Bewegung kommen. „Es passiert ja seit Jahren nichts, da haben wir einfach darüber gegrübelt, was man machen kann“, sagte Christian Ebert von der Moorscheune. Er und Karstädts Bürgermeister Udo Staeck warfen ihre Ideen bis hin zu einer Radlerpension zusammen. „Wir machen ja einige Veranstaltungen in der Moorscheune. Da könnten wir Übernachtungsmöglichkeiten in Boberow gebrauchen. Zu den beiden Räumen gehört ja auch eine Küche, Toiletten sind auch da“, so Ebert.

Und diese Idee soll nun in die Tat umgesetzt werden. Die beiden Räume sollen von der Gemeinde mit ein bisschen Farbe und Ausbesserung des Fußbodenbelags aufgehübscht werden. „Wir kümmern uns ums Mobiliar, uns wird viel angeboten. Da braucht man nicht teure, neue Möbel kaufen. Das kann man nach und nach aufstocken“, sagt Ebert und er hat weitere Visionen. „Wir haben hier das Moor, ideal für Radler und Wanderer. Vielleicht kann das mal ein Feriendomizil werden für Familien, die von hier aus die Prignitz erkunden. Ich bin der Meinung, das würde das Dorf beleben“, so wird er auch vor Ort der Ansprechpartner für künftige Nutzer sein. „Da wir keinen Ortsvorsteher haben, muss sich ja einer im Dorf drum kümmern“, sagt Ebert, der sehr wohl weiß, „dass es erst einmal anlaufen muss, aber es ist alles besser als Leerstand“ und betont, dass Übernachtungen nicht an die Moorscheune gekoppelt seien: „Da kann natürlich jeder rein.“ 
 

 

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