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14. Elbebadetag : Auf Regenschauer folgt Sektdusche

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Gute Stimmung, aber weniger Teams beim Drachenbootrennen auf dem Elbebadetag

Wittenberge Eine wahnsinnig gute Stimmung bei einem mittelprächtigen Wetter, deutlich mehr Boote beim Juniordrachenbootrennen, weniger Teams bei den Erwachsenen – das ist das vorläufige Fazit des 14. Elbebadetages.

Es dürften an allen drei Tagen mit die schwersten Witterungsbedingungen seit langem gewesen sein. Und das ging nicht spurlos an dieser beliebten Veranstaltung vorbei. Am Sonntag verzichteten  mehr als 20 angemeldete Starter auf  das Elbetreiben und wer sich ins Wasser wagte, hatte nicht nur mit den kühlen Temperaturen zu kämpfen, sondern auch mit einem teils heftigen Gegenwind, der immer wieder das Wasser aufpeitschte, Wellen über die Köpfe der Treiber brechen  ließ.

Tee und Glühwein an den bestens bestückten Versorgungsbooten waren begehrt, wie selten zuvor.  Würstchen, Klopse und mundfertig geschnittene Apfelstücke  frischten die Energiereserven der Sportler auf.

 Die Sicherheit der Treiber stand bei diesem Wetter ganz besonders im Fokus der Organisatoren und Rettungskräfte. Bei ersten Anzeichen von einer drohenden Unterkühlung wurden Kinder auch vorsorglich aus dem Wasser genommen, in Decken eingehüllt. Sanitäter und Notarzt Christian Berndt steuerten vermehrt treibende Grüppchen an, vergewisserten sich, dass alles okay ist.  Geschäftsführer Lutz Lange von der veranstaltenden Freizeitpark Wittenberge GmbH dankte Sonntagabend ausdrücklich allen beteiligten Helfern, die seit Freitag den Elbebadetag absicherten.

Wind und Regenschauer peitschten auch den Drachenbootteams unerbittlich ins Gesicht. Zeitweilig glichen die Bedingungen einem Skisprungwettbewerb mit stark wechselnden Winden an der Schanze. Das machte sich bei den Zeiten und im Gesamtklassement des Rennens bemerkbar. Manch ein Favorit aus den Vorjahren wurde durch den Wind ausgebremst.

Aus Sicherheitsgründen waren auch nur jeweils zwei, statt drei Boote am Start, damit es bei den engen Platzverhältnissen im Hafen nicht zu Kollisionen kommt. Für Zuschauer war das zwar weniger attraktiv, aber die Sicherheit der Aktiven hat Vorrang, so Lutz Lange.

Der Termin für das nächste Jahr steht  fest: Vom 3. bis 5. Juli findet der Elbebadetag statt und es wird Veränderungen geben: „Wir wollen daraus wieder stärker ein Volksfest machen und wollen auch wieder mehr Teams beim großen Rennen dabei haben“, sagt Lange. Erste Ideen gibt es.

So könnte  das lustigste Outfit der Teams oder das altersmäßig älteste/jüngste Drachenboot gekürt werden. Auch ein Arschbombencontest im Hafenbecken als zusätzliches Angebot sei vorstellbar.

Hanno Taufenbach

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erstellt am 23.Jun.2014 | 08:00 Uhr

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