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Kommunalwahl : „Auf die Bürger zugehen, nicht auf sie warten“

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Einzelkandidat Mario Schmedemann tritt zur Wahl des Bürgermeisters in der Gemeinde Berge an

svz.de von
erstellt am 14.Mai.2014 | 16:34 Uhr

Der 47-jährige Mario Schmedemann, Einzelkandidat und bislang kommunalpolitisch noch nicht in Erscheinung getreten, geht in Berge ins Rennen um das Bürgermeisteramt. Der selbstständige Kommunikationselektroniker will sich gegen die beiden weiteren Kandidaten, Amtsinhaber Werner Eckel und Hartmut Lossin, behaupten. Mit dem Schweriner, der seit 1999 in Berge lebt, sprach Redakteurin Martina Kasprzak.

 

Bislang sind Sie noch nicht in der Kommunalpolitik tätig gewesen, jetzt stellen Sie sich zur Wahl des Bürgermeisteramtes in der Gemeinde Berge, warum?

Mario Schmedemann: Ich will ein Bürgermeister aus Überzeugung sein, der sich der Sorgen und Nöte der Bürger annimmt, ein Mensch sein, der anderen Menschen zuhört. Das Bürgermeisteramt soll kein Status oder ein Titel sein, mit dem ich mich schmücken möchte. Es soll und muss sich was ändern.

Sie wollen in Ihre Entscheidungen die Bürger mehr mit einbeziehen, wie stellen Sie sich das vor, was wollen Sie konkret dahingehend tun?
Die Bürger der Gemeinde sollen sich verstanden fühlen, ernst genommen werden, keine Angst haben, ihre Meinungen zu äußern und sich auch beschweren können. Nur so kann auch eine Gemeinde funktionieren.
Ich bin für ein Mitspracherecht der Bürger der Gemeinde. Auch die Gemeindevertreter sollten sich der Sache annehmen, auf die Bürger zugehen und nicht auf die Bürger warten und auch in deren Interesse handeln. Ich will Transparenz und Ehrlichkeit.

Wenn Sie Bürgermeister werden, was sollte aus Ihrer Sicht in Berge unbedingt vorangetrieben werden?
Es ist wichtig, in der Gemeinde gemeinsam etwas zu schaffen, um das Aussehen und Ansehen der Gemeinde zu verbessern. Es muss der Tourismus gefördert werden, dazu gehört auch, dass Radwege gebaut bzw. ausgebaut werden. Weiterhin sollte man die Vereine mehr fördern und unterstützen.

Wo sehen Sie weiteren Handlungsbedarf?

Wir müssen uns Gedanken über den durch unsere Ortschaften fließenden Straßenverkehr machen. Gerade Eltern von kleinen Kindern aber auch ältere Mitbürger machen sich Sorgen um die Sicherheit von Fußgängern. Und: Familie ist da, wo Generationen füreinander da sind und sich gegenseitig helfen und unterstützen. Ich werde mich als Bürgermeister besonders für die Beibehaltung der funktionierenden Seniorenarbeit (Pflege / Betreuung) einsetzen.

Ein guter Bürgermeister muss auch ein guter Haushälter sein. Deshalb will ich dafür sorgen, dass der Haushalt nicht kaputtgespart wird, sondern neue Einnahmequellen gesucht werden – zum Beispiel durch eine Energiepolitik.
Es geht nicht nur um Berge, zur Gemeinde gehören auch noch andere Dörfer, was muss dort geschehen?

Zur Gemeinde Berge gehören Muggerkuhl, Grenzheim, Kleeste und Neuhausen, was einige nicht wissen und das soll sich ändern. Was wissen die Berger über Muggerkuhl, Grenzheim, Kleeste, Neuhausen und andersherum? Der Zusammenhalt soll gestärkt werden.

Danke für das Gespräch

 

 



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