Ausbildungsstart in Wittenberge : Auf dem Sprung in den Beruf

Kim Kretschmann (M.) mit der Ausbildungsleiterin und dem Bürgermeister.
Kim Kretschmann (M.) mit der Ausbildungsleiterin und dem Bürgermeister.

Kim Kretschmann lernt seit dem 1. August bei der Stadt. Sie setzte sich gegen 43 Mitbewerber durch

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03. August 2016, 12:00 Uhr

Kim Kretschmann hat ihre ersten beiden Arbeitstage im Wittenberger Rathaus hinter sich. Drei Jahre hat die 18-jährige Wittenbergerin noch vor sich, bis sie sich Verwaltungsfachangestellte nennen darf. Bis dahin ist sie Auszubildende, hat sich gegen 43 Mitbewerber um diesen einen Ausbildungsplatz bei der Stadtverwaltung durchgesetzt und bei entsprechend gutem Abschluss auch Chancen auf eine Übernahme, so Bürgermeister Dr. Oliver Hermann bei der Begrüßung.

Womit hat die Abiturientin gepunktet? „Unsere neue Auszubildende hatte sich gut über die Verwaltung informiert, ist aufgeschlossen und interessiert“, nennt Ausbildungsleiterin Susann Artelt einige Gründe, weshalb die Entscheidung für Kim Kretschmann fiel. Und diese freut sich auf die Tätigkeit und die Bürger, mit denen sie – wie sie sagt – gern arbeiten möchte.

Die junge Frau gehört nun zu den insgesamt sechs jungen Leuten, die sich derzeit bei der Kommune in der Ausbildung befinden, darunter drei Verwaltungsfachangestellte.

Kim Kretschmann gehört zu den 95 Auszubildenden, die seit 1991 einen Lehrvertrag bei der Stadt unterschrieben. Die Kommune habe in all den Jahren kontinuierlich ausgebildet, betont Dr. Hermann. Allerdings haben sich Schwerpunkte etwas verlagert. Waren es früher bis zu fünf oder sechs junge Leute, die pro Jahr eine Ausbildung bei der Stadt begannen, sind es heute weniger. „Wir orientieren uns heute deutlich mehr am Bedarf unserer Verwaltung“, während die Stadt in den früheren Jahren vor dem Hintergrund fehlender Lehrstellen mit der hohen Anzahl der Auszubildenden auch ein Zeichen hatte setzen wollen, erklärt das Stadtoberhaupt die Situation.

54 der über 90 ehemaligen Lehrlinge übernahm die Stadt seit 1991 in ein befristetes Arbeitsverhältnis, 26 in ein unbefristetes. Für die Attraktivität der Arbeit bzw. der Beschäftigung im öffentlichen Dienst spricht wohl auch die Tatsache, dass noch immer 24 von ihnen bei der Kommune in Lohn und Brot stehen.

Erstaunlich breit ist die Palette der Berufe, die junge Leute dort lernen konnten bzw. können. Mit 44 Auszubildenden rangiert der bzw. die Verwaltungsfachangestellte/r ganz vorn, gefolgt von 18 Betriebswirten. Es sind aber auch zwei Drucker, zwei Vermessungstechniker, ein Gärtner, ein Straßenbauer ausgebildet worden.  

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