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Drittes Perleberger Frühlingsshopping : Auch Nr. 3 lockte viele ins Zentrum

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Einzelhändler überwiegend zufrieden mit der dritten Auflage des Frühlingsshoppings / Belebung des Großen Marktes nur zum Teil gelungen

von
erstellt am 06.Mai.2014 | 12:00 Uhr

Ein ungemütlich-kalter Maitag war es vorgestern, zudem der letzte eines langen Brückentagswochenende – dennoch: Nach einer ersten kurzen Befragung überwiegt die Zufriedenheit der Innenstadthändler, die sich am dritten Frühlingsshopping beteiligten.

Es habe ein wenig gedauert, bis alles in Gange kam, aber dann sei das Zentrum gut gefüllt gewesen, berichtet Bettina Auffenbauer, die ihr Geschäft seit 20 Jahren in der Puschkinstraße betreibt. „Gegenüber war ein gut besuchter Kuchenbasar von Gymnasiasten aufgebaut, ganz in der Nähe stand ein Pflanzenhändler – das gab in diesem Bereich insgesamt ein schönes Bild“, resümiert die Einzelhändlerin. Jenny Porep aus der Bäckerstraße beobachtete, dass die Kunden bereits jetzt, bei der dritten Auflage des Einkaufssonntags, Perleberg durchaus gezielt ansteuerten, sich schon auf die Wiederholung gefreut hatten. „Ich finde, dass das Frühlingsshopping gut gelungen ist, und ich bin auch der Meinung, dass wir es auf dem ersten Maiwochenende belassen sollten“, sagt die junge Geschäftsfrau. Letztendlich finde man an fast jedem möglichen Termin im Jahr irgendeinen Haken oder irgendwelche parallel laufenden Events, die den eigenen Zustrom möglicherweise schmälern könnten.

Zufrieden mit der eigenen Präsentation, aber nicht unbedingt mit der Beteiligung zeigte sich Uwe Damnig vom DRK-Kreisverband Prignitz. Stadt und DRK hatten gemeinsam zur Belebung des Großen Marktes einen Kindersachenflohmarkt geplant. Allerdings, so Damnig, hätten sich im Vorfeld dieser Premiere so wenige Anbieter gemeldet, dass der Flohmarkt drohte auszufallen. Möglicherweise liege das an den im Umland derzeit fast inflationär stattfindenden Flohmärkten. Werbung habe es im Vorfeld genügend gegeben. „Wir haben uns als DRK und als Jugendrotkreuz dennoch gut präsentieren können und haben es auch gern gemacht“, sagt Uwe Damnig und fügt an, dass sich die Jugendrotkreuzler sehr über die private Geldspende gefreut hätten, die sie an ihrem Stand von Bürgermeister Fred Fischer erhielten. Als belebendes Element erwies sich hier auf jeden Fall die geöffnete Bäckerei Höfler.

Warum die für den Großen Markt angekündigte Hüpfburg nicht vorzufinden war und ob es perspektivisch vielleicht möglich sein wird, die Sonntagsöffnung der Märkte im Schwarzen Weg terminlich vom Frühlingsshopping abzukoppeln, darüber wird der Einzelhändlerstammtisch sicher in seiner nächsten Zusammenkunft beratschlagen. Sie soll noch in diesem Monat stattfinden, wie Michelle Köster, in der Verwaltung u. a. zuständig für Stadtmarketing, ankündigt.

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