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Gärten öffnen ihre Pforten : Auch 2015 blüht uns was

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Aus der Redaktion des Prignitzers

„Offene Gärten in der Prignitz“ mit mehr als 30 Teilnehmern an 24 Orten / Zwei von drei Terminen sind an weitere Aktionstage gekoppelt

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erstellt am 27.Feb.2015 | 08:00 Uhr

Zum sechsten Mal öffnen in diesem Jahr viele Gärten im Landkreis Prignitz und in der Umgebung ihre Pforten für Interessierte. Genau sind es 33 Gärten und ein Park, davon neun neue Teilnehmer, in 24 Orten. Haupt-Tag ist der 14. Juni. Weitere Öffnungstage innerhalb der Aktion sind der 3. Mai, zugleich Tag des offenen Ateliers, und der 13. September, zugleich Tag des offenen Denkmals.

Mit dieser Kopplung erhofft sich der Veranstalter – das Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg – auch noch mehr Touristen ansprechen zu können. Überdies, so Angelika Zimmermann vom Tourismusverband Prignitz e. V., der die „Offenen Gärten“ von Beginn an unterstützt, passe das vom Motto gut zusammen. „Ateliers haben häufig auch schöne Gärten.“ Ähnliches gelte, zumindest punktuell, ebenso für Denkmale. Dreh- und Angelpunkt bleibe aber des Tag des Gartens, zweiter Sonntag im Juni, um den sich die gesamte Aktion ranke, sagte Martina Grade von der Biosphärenverwaltung.

Über 70 Gartenbesitzer haben inzwischen insgesamt an den Aktionstagen teilgenommen, ein Kern von 40 bis 50 macht relativ regelmäßig mit. Etliche setzen aber auch immer mal aus, um einfach bei anderen schauen zu können. Der rege Publikumszuspruch ist ein Indiz dafür, dass die Idee einst eine gute war. „Unser Tag des offenen Gartens läuft völlig losgelöst von anderen ähnlichen oder gleichen Aktionen in anderen Gebieten“, verdeutlicht Martina Grade in diesem Zusammenhang.

Die Gärtner, die schon einmal oder mehrmals mit von der Partie waren, schätzen den Besuch der aufgeschlossenen, interessierten Gäste sehr. Es entstehen neue Bekanntschaften, man führe spannende Gespräche, habe einfach eine schöne Zeit miteinander, fasst es Helmut Anschau aus Rambow (Gemeinde Plattenburg) zusammen und spricht damit den anderen, die vorgestern am Auftakttermin teilnahmen, aus dem Herzen.

Ein wenig skeptisch sind unterdessen Walda und Henk van Essen, die ihren asiatisch inspirierten Garten, der mit vielen Gräsern bewachsen ist, an ihrem Feriendomizil „Carpe Diem“ in Perleberg erstmals öffnen. Bedenken gibt es nicht, weil vielleicht zu wenige Leute kommen. Henk van Essen: „Ich kenne diese Aktion aus meinem Heimatland Holland. Die Leute sind dort ganz verrückt darauf. Da bewegen sich Massen durch die Gärten.“ Die anderen anwesenden Gartenbesitzer konnten den Perleberger indes beruhigen. Ihre Erfahrungen mit Gästen, so sagen sie, seien durchweg positiv, auch wenn sich’s an der Gartenpforte mal stapelt.

Um die Aktion zu bewerben, wurden 6000 Flyer gedruckt, finanziert vom Sponsor Volks- und Raiffeisenbank Prignitz – 1000 Stück mehr als im vergangenen Jahr. Man bekommt sie ab März in den Touristinformationen sowie den Filialen der Volks- und Raiffeisenbank. Ganz aktuell sind stets die Informationen, die der Tourismusverband Prignitz zu der Aktion online stellt, und zwar unter www. dieprignitz. de/gaerten2015.html.

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