Architekten-Ideen für Speicher begeistern die Jury

Insgesamt drei Arbeiten zur Nutzung der stadtbildprägenden Gebäuden werden berücksichtigt / Wittenberge mit zweithöchster Beteiligung

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11. Dezember 2013, 00:35 Uhr

Die Sieger im Europan-Wettbewerb stehen fest. Im November haben die nationalen Preisgerichte über die Architektenbeiträge zu den 51 einzelnen Standorten entschieden. Am Freitag werden zeitgleich in allen 16 teilnehmenden Ländern die Ergebnisse veröffentlicht. Von Ulrike Poeverlein, Geschäftsführerin Europan Deutschland, erfuhr der „Prignitzer“ auf Nachfrage bereits jetzt, dass aus den Ideen, die Stadtplaner und Architekten für das Speichergelände in der Bad Wilsnacker Straße einreichten, eine Arbeit angekauft wird. Die Jury berücksichtigt außerdem zwei weitere Arbeiten zu Wittenberge. Die Elbestadt gehörte zu den elf Kommunen in Deutschland, die sich 2012 in der Hoffnung auf kluge und auch ausgefallene Ideen an dem nach eigenen Angaben größten Wohn- und Städtebauwettbewerb in Europa beteiligten.

Wittenberge mit seinem Ansatz, für die Hafenspeicher und das umgebende Stadtquartier innovative und experimentelle Architekturansätze zu finden, interessierte im deutschlandweiten Vergleich mit 41 Wettbewerbsbeiträgen recht viele Planer. Mehr konnte nur noch die Stadt München aufweisen. Von den besagten 41 Architektenvorschlägen hatte im September nach intensiver Diskussion eine örtliche Jury fünf für den nationalen Wettbewerb ausgewählt.

Neben der Beschäftigung mit konkreten Projekten fördert Europan den Dialog über Architektur und Städtebau lokal wie international. Petra Lüdtke vom städtischen Bauamt nahm vor wenigen Wochen an einem Austausch über Entwicklungstendenzen in Paris Teil.



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