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zurück nach glöwen : Arbeitsplätze in der Heimat

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Michael Studier gründet Niederlassung in Glöwen, stellt Mitarbeiter ein und erwägt einen Umzug

Die Informationstechnik M.Studier Ingenieur GmbH hat in Glöwen eine Niederlassung eröffnet. Damit kehrt Geschäftsführer Michael Studier zurück in seine Heimat. „Meine Frau und ich stammen aus Glöwen. Dass wir jetzt wieder hier sind, ist ein doppelter Zufall“, sagt er.

Den Wunsch, zurückzukehren, hatten sie schon lange. Bei einem Besuch vor einigen Monaten sahen sie, dass das Gebäude und das Grundstück des früheren Raiffeisenmarktes zum Verkauf stehen. „Wir haben das Grundstück gekauft“, sagt Studier. Das war der eine Zufall. Der zweite war, dass sich sein Unternehmen an der Ausschreibung für die Verlegung von Breitbandkabeln für die Versorgung mit schnellem Internet beteiligt hatte und den Zuschlag für die Region Prignitz und Ostprignitz-Ruppin erhielt.

1976 verließ Michael Studier Glöwen und machte in Schwerin eine Ausbildung. Dem schloss sich ein Studium an und als Anfang der 90er Jahre die Wende kam, arbeitete er im Landesbauamt in Rostock. 2006 eröffnete er dort ein Ingenieurbüro für den Kommunikations- und Leitungsbau. 2012 gründete er mit seinem Sohn ein weiteres Unternehmen, das auch die Bauausführungen übernahm.

„Unser Hauptsitz bleibt zunächst in Rostock und Glöwen ist eine Filiale unseres Stammsitzes. Allerdings überlegen wir, den Hauptsitz nach Glöwen zu verlegen. Das sind aber vor allem wirtschaftliche Entscheidungen“, erklärt Michael Studier. Die Abgabenlast in Glöwen sei deutlich geringer.

Das Gebäude des ehemaligen Raiffeisenmarktes ist mittlerweile umgebaut, gute Arbeitsbedingungen seien geschaffen worden. Die Außenfassade werde man vielleicht im kommenden Jahr in Angriff nehmen. Am Standort in Glöwen habe man bereits neue Arbeitsplätze geschaffen. Eine Lageristin sei eingestellt, dazu drei Tiefbauer und ein Elektriker.

Zusätzlich kommen vom Rostocker Stammpersonal vier bis fünf Mitarbeiter in die Region, um bei den Arbeiten zu unterstützen, sagt Michael Studier. Ziel sei auf jeden Fall für seine Frau und ihn, zukünftig wieder in Glöwen zu wohnen. Ein Grundstück sei bereits vorhanden und soll eines Tages Grundlage für ihren Lebensabend werden. „Glöwen hat uns beide nie wirklich los gelassen“, gesteht Michael Studier.

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