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Stoner- und Psychedelic-Rock-Festival in der Prignitz : AquaMaria-Fans erobern Plattenburg

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Das Festival für Stoner- und Psychedelic-Rock erlebte seine sechste Auflage.

von
erstellt am 14.Aug.2017 | 05:00 Uhr

„Hätte mir vor Jahren jemand gesagt, dass wir mal ein Festival mit Stoner- und Psychedelic-Rock organisieren und dass ich dieser Art von Musik sehr zugetan sein werde, hätte ich gesagt, das muss ich nicht haben“, sagt Maria Steuer und lacht. Denn sie, ihr Mann Uwe und Sohn Eike haben nun genau das. Als Familie organisieren die Steuers auf der Plattenburg „das einzige Stoner- und Psychedelic-Rock-Festival in Norddeutschland“. Am Wochenende gab es die sechste Auflage dieses AquaMaria-Festivals.

Wer meint, das seien Tage und Nächte mit Hard Rock, dem widerspricht Maria Steuer: „Hier ist guter handgemachter Rock zu hören, der durchaus auch harmonisch ist.“

Steuers holen Bands auf die Plattenburg, die auch international einen Namen haben. So konnte die Fangemeinde, für die viel Bart, viel Haupthaar, viele Tattoos und viel Schwarz typisch sind, Samstag beispielsweise auch mit Abramis Brama und Dead Lord aus Schweden feiern.

AquaMaria ist ein Festival in der Prignitz, aber keinesfalls eines, das vor allem auf Prignitzer abzielt. Das Publikum rekrutiert sich aus allen Ecken Deutschlands, aber auch aus dem Ausland. Der Zelt- und Parkplatz im Ort ist voll mit Wagen hier selten zu sehender Kennzeichen. Und es werden immer mehr Leute aller Altersklassen, die wegen des AquaMaria auf die Burg kommen, sagen Steuers. Das Festival lebe von Mund-zu-Mund-Propaganda und von den Offerten im Internet. Für das diesjährige Festival gingen doppelt so viele Karten wie noch 2016 via Internet weg. „Das AquaMaria wächst. Am Freitagabend hatten wir an die 500 Gäste im Burghof. Das ist gut. Aber wir wissen auch, dass die doppelte Anzahl von Leuten gut Platz hätte“, resümiert Maria Steuer. Bei aller Liebe zur Musik, bei allem privatem Engagement und Enthusiasmus fürs Festival, irgendwann soll und muss unter der Eventabrechnung auch eine schwarze Null stehen. „Aber soweit sind wir noch nicht.“

Einer, der von Anfang an zum Festival kommt, stellt sich als Bruno aus Grevesmühlen vor. „Ich bin sozusagen Vortester für Festivals“, sagt der Mann, der von Maria Steuer herzlich begrüßt wird. „Jetzt sind wir schon an die 30, die hierher kommen“, sagt Bruno und wendet sich wieder Maria Steuer zu. Sie lächelt, als sie sagt: „Das ist das Schöne hier, wir gehen familiär miteinander um. Die Atmosphäre stimmt einfach.“

 

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