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Perlebergs Stadtplaner gemeinsam mit Bürgern : Anwohner reden bei Planung mit

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

BIG Städtebau will den Sankt-Nikolai-Kirchplatz gestalten / Baubeginn soll im zweiten Quartal 2018 erfolgen.

svz.de von
erstellt am 14.Jul.2017 | 11:00 Uhr

„Es ist das letzte große Viertel, welches nicht saniert ist“, sagt Norbert Hollemann, Leiter der BIG Städtebau über den Sankt-Nikolai-Kirchplatz. Fördermittel stehen zur Verfügung, so dass es in die Planung gehen kann. Doch dies wollen die Verantwortlichen auf keinen Fall an den Anwohnern vorbei. Daher gibt es vor Ort eine erste Bürgerinformation. Das Interesse ist da. Von 35 angeschriebenen Anwohnern sind zirka 25 gekommen. Sie wollen mit den Vertretern des Sanierungsträgers, mit Bauamtsleiter Hagen Boddin und den Vertretern der Unteren Denkmalschutzbehörde sprechen.

Der Vorschlag, die alte Nikolaikirche wieder sichtbar zu machen, der von einem Bürger kommt, wird von allen anderen abgelehnt. Für sie stehen die Parkplatzproblematik sowie die Gestaltung der Straßen und Gehwege an erster Stelle.

Jana und Olaf Hofmann zeigen Projektbearbeiterin Claudia Ludwig, welche Auswirkungen die starken Regenfälle der letzten Tage an ihrem Haus haben. „Das Regenwasser fließt in Bächen in voller Wucht gegen unser Haus“, erzählt Jana Hofmann und zeigt auf die feuchten Stellen, die noch jetzt zu sehen sind. „Dann fließt es ab in Richtung Stepenitz.“ In der Ecke zur Stepenitz bauen André Rudolf und seine Frau Katherine Hartwig gerade ihr Haus aus. „Wenn die Stepenitz Hochwasser hat, und dann noch dieser Regen dazu, bekommen wir das Wasser von beiden Seiten“, berichtet André Rudolf der Projektbearbeiterin. Diese macht sich Notizen und fotografiert diese besonderen Bereiche des Kirchplatzes.

Uwe Filatzek kommt plötzlich mit einem Gemälde aus seinem Haus. Der Maler W. Pittack hat den Sankt-Nikolai-Kirchplatz 1956 gemalt. Interessiert vergleichen alle Anwesenden das Aussehen von vor 61 Jahren und heute.

Mit den Hinweisen aus den Gesprächen geht es in die Planung, „die dann wieder mit den Anwohnern besprochen wird“, informiert Norbert Hollemann.

Und wenn dann auch die Stadtverordneten ihren Segen geben, könnte im zweiten Quartal mit der Realisierung begonnen werden.

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