25-Jahre-Jubiläum : Angestoßen auf 25 Jahre Pension

Mit Marianne und Bruno Kuhn (2. und 3. v. l.) stießen auf das Jubiläum mit Bürgermeister Oliver Hermann (4. v. l.) Frauke Spiller (1. v. l.) von der Tourisinformation, Schwiegertochter Cornelia Kuhn und Enkeltochter Lysann Lange (5. und 6. v. l.) an.
Mit Marianne und Bruno Kuhn (2. und 3. v. l.) stießen auf das Jubiläum mit Bürgermeister Oliver Hermann (4. v. l.) Frauke Spiller (1. v. l.) von der Tourisinformation, Schwiegertochter Cornelia Kuhn und Enkeltochter Lysann Lange (5. und 6. v. l.) an.

Marianne und Bruno Kuhn verwöhnen ihre Gäste und jene schwören auf die selbstgemachte Frühstücksmarmelade mit Elbblick

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03. Februar 2018, 12:00 Uhr

„Ich hatte mir vorgenommen, mit 80 verkaufe ich mein Auto und höre mit der Vermietung auf. Mein Auto habe ich wirklich verkauft. Aber das Vermieten konnte ich nicht aufgeben. Es macht nach wie vor so viel Spaß“, erzählt lachend Marianne Kuhn. Sie wird in diesem Jahr noch ihren 82. Geburtstag feiern.

Einen guten Grund zum Anstoßen gab es aber schon in dieser Woche. Die Pension an der Elbpromenade, die Marianne Kuhn mit Unterstützung ihres Gatten Bruno führt, gibt es seit 25 Jahren, sie gehört damit zu den ältesten in Wittenberge nach der Wende.

„Wir empfehlen Gästen die Pension Kuhn gern. Dort stimmt das Paket für die Urlauber, begonnen bei den Zimmern, über das Frühstück mit selbstgemachter Marmelade bis hin zur Herzlichkeit der Vermieter“, sagt Frauke Spiller als Mitarbeiterin in der Touristinformation. Und sie führt natürlich auch die Lage der Pension in der Elbstraße ins Feld. Der direkte Blick aufs Wasser ist garantiert.

Marianne Kuhn schmunzelt bei der Erwähnung ihrer Marmeladen: „Wir haben einen Garten, da fällt was an. Aus den Himbeeren mache ich Gelee, aus den Erdbeeren die Marmelade.“ Alles mache Arbeit, das stimmt, „aber es macht eben auch Freude“, sagt die Pensionswirtin und erzählt, dass sie von ihrem Mann auch beim Herrichten der Zimmer tatkräftig unterstützt wird. Kuhn verfügen über ein Ein-Bett-, ein Zwei-Bett und ein Drei-Bett-Zimmer.

Bereits zu DDR-Zeiten haben Kuhns vermietet. Ihre Gäste damals waren Kursteilnehmer an der Schweißakademie der Reichsbahn. Ganz ohne Erfahrungen startete Marianne Kuhn vor 25 beruflich also nicht neu durch. Sie erinnert sich: „Ich war 34 Jahre im Nähmaschinenwerk, als nach der Wende da Schluss war. Ich war damals 55, wollte noch was machen“, erinnert sich Marianne Kuhn und erzählt davon, wie die vielen Radfahrer, „die damals kamen und bei uns am Wasser vorbei rollten“, sie letztlich auf die Idee brachten, zu vermieten. „Ich erinnere mich noch ganz genau, meine ersten Gäste waren Österreicher. Nette Leute.“ Und da habe sie gemerkt, dass ihr diese Art der Gästebetreuung richtig Spaß mache.

Mittlerweile hat die Pension Kuhn eine ganze Reihe von Stammgästen. Einige kämen bereits seit 20 Jahren, andere seit 15 Jahren.

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