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Fahrbahnmarkierung Perleberg : Andere Markierung, mehr Sicherheit

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Matthias-Hasse-Straße verengt, dadurch bessere Sicht und Randstreifen

von
erstellt am 16.Okt.2015 | 12:00 Uhr

Neue Markierung, neue Verkehrsführung seit einigen Tagen in der Matthias-Hasse-Straße, sprich auf dem stadteigenen Abschnitt der ehemaligen B5. „Wir haben hier versucht, durchgängig eine Fahrbahnbreite von zirka 6,50 Meter zu schaffen“, bringt es Robert Kazmierczak auf den Punkt. Er ist zuständig für den Bereich Verkehr im Ordnungsamt der Stadt.

Seit Jahr und Tag gab es immer wieder Kritik von Radfahrern und Fußgängern in diesem Abschnitt. Da es weder einen Fuß- noch einen Radweg hier gibt, rauschten die Laster und Pkw direkt an ihnen vorbei. Ein Ausweichen war hier kaum möglich, vom Fahrbahnrand ging es geradewegs in den Graben oder zumindest auf unwegsamen Untergrund.

Jetzt ist die eigentliche Fahrbahn insbesondere auch im Bereich nach dem Abzweig Sophienstraße schmaler geworden, dafür gibt es links und rechts einen Randstreifen – gekennzeichnet mit einer durchgängigen Sperrlinie. Weggefallen ist hingegen die Linksabbiegespur in Höhe der Gesundheitsschule. „Zum einen rechtfertigte die Anzahl der Linksabbieger eine solche schon lange nicht mehr. Zum anderen erhöht sich damit auch die Verkehrssicherheit“, erläutert Robert Kazmierczak. Denn die breite Fahrbahn mit fast keiner Bebauung erweckte bei Kraftfahrern kaum den Eindruck, sich hier auf einer innerörtlichen Straße zu befinden. Entsprechend wurde vielfach auch gefahren.

Die Einengung der Fahrbahn habe aber noch weitere Aspekte, die sich positiv auf die Verkehrssicherheit auswirken, ist sich der Verkehrsexperte sicher. Der Randstreifen lenkt die Fahrer automatisch mehr Richtung Straßenmitte. Sie sind so besser und schneller zu sehen vor allem auch für jene, die beidseitig aus der Sophienstraße abbiegen wollen.

Für Lkw-Fahrer, die statt über die B 189n direkt durch die Stadt rollen, wird der Weg über die ehemalige B5 unter Umständen jetzt noch ein Stück unattraktiver. Denn sie müssen halten, wenn einer links in Richtung Gesundheitsschule abbiegen will. Für Fußgänger ist die Querung an dieser Stelle dafür eine ganzes Stück sicherer geworden. Denn statt rund elf Meter müssen sie jetzt nur noch zirka 6,50 Meter zurücklegen, um über die Straße zu kommen.

Angedacht ist auch, sofern sich die motorisierten Verkehrsteilnehmer an die neue Verkehrsführung in diesem Bereich gewöhnt haben, die durchgehende Sperrlinie, sprich den Randstreifen links und rechts dann als Furt für Radfahrer zu kennzeichnen (gestrichelte Linie). Einen separaten Fuß- und Radweg hier einzurichten, das gebe die Straßenbreite nicht her, fügt der Verkehrsfachmann an. Er betont zugleich auch, dass der Randstreifen nicht zum Parken dient. Die Grundstücke (Gärten) dürfen aber selbstverständlich über diesen angefahren werden.

Rund 4000 Euro kostet die Stadt hier die Änderung der Verkehrsführung samt Markierung. Das Abfräsen der alten Markierung fällt kostenmäßig besonders ins Gewicht.  

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