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Parken am Wittenberger Hafen neu geregelt : An der weißen Linie ist Schluss für die Caravans

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Im Nedwighafen gilt wieder die ehemalige Parkordnung. Stellplätze für Pkw ausgewiesen

Auf dem Parkplatz im Nedwighafen herrscht seit dieser Woche wieder die ursprüngliche Ordnung. Das bedeutet, die Wohnmobilisten müssen sich die befestigte Stellfläche im Anger wieder mit parkenden Autos teilen, so wie es zur Einweihung der Anlage schon einmal war. Stadtverwaltung sowie Kultur- und Tourismusbetrieb haben für eine eindeutige Beschilderung der Flächen gesorgt. Links haben Pkw und Co. ihren Platz, rechts können die Caravans die Elbe genießen. Außerdem markiert auf dem Pflaster ein dicker weißer Strich, wo die Grenze zwischen beiden Stellflächen verläuft. Wer sich nicht daran hält, läuft Gefahr, ein Knöllchen zu bekommen, heißt es beim Kultur- und Tourismusbetrieb.

Das war bis zu Wochenbeginn noch anders. Die Wohnmobilisten konnten den gesamten Parkplatz für sich nutzen, Pkw fanden und finden auf der Ebene darüber ihre Stellplätze.

Es war eine Lösung, die zwar nicht den ursprünglichen Planungen für den Parkplatz entsprach, aber sie trug dem enormen Ansturm von Wohnmobilisten auf Wittenberge Rechnung, sagt KSTW-Chef Jürgen Döllefeld. Der Platz an der Elbe scheint mittlerweile der beliebteste in der Prignitz zu sein.

Dass der KSTW die Parkordnung trotzdem wieder veränderte, hat vor allem mit dem Parkverbot in der Elbstraße zum Schutz des Deichs zu tun. „Unsere Gäste können nicht in der Elbstraße parken, deshalb ist der Parkplatz am Nedwighafen für uns sehr wichtig“, sagt Grit Leuschke als Inhaberin der neuen Pension „Zur Möwe“. Dabei spiele es für sie, so Leuschkes, keine Rolle, dass die Stellfläche öffentlich ist. „Wichtig ist, dass es Parkflächen möglichst nahe gibt.“ Lutz Lange von der Bäder GmbH, die den Hafen und damti den Caravanstellplatz bewirtschaftet, nennt die neue alte Parkordnung „eine gute Lösung für alle Anlieger und Interessenten am Hafen“. Auch wenn zu Spitzenzeiten nicht mehr alle Wohnmobilisten im Anger einen Platz finden werden. Als Ausweich bietet sich aber die Ebene darüber an. „Es spricht nichts dagegen, dass sie dort stehen“, sagt auch der KSTW-Chef.

 

 

 

 

 

 

 

 

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erstellt am 27.Jun.2014 | 22:00 Uhr

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