Osterfeuer Lindenberg : Amt zieht Notbremse

Großen Ärger haben die Veranstalter des Osterfeuers in Lindenberg. Bürger haben große Mengen frisches Tannengrün auf den Stapel für das Osterfeuer geworfen. Das darf nicht verbrannt werden.
Großen Ärger haben die Veranstalter des Osterfeuers in Lindenberg. Bürger haben große Mengen frisches Tannengrün auf den Stapel für das Osterfeuer geworfen. Das darf nicht verbrannt werden.

Dieses Tannengrün darf nicht brennen

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31. März 2015, 10:00 Uhr

Der Sachbereich Umwelt im Stadtbauamt hat gestern die Notbremse gezogen. Material, das Bürger an der Buswendeschleife in Lindenberg für das dortige Osterfeuer zusammengetragen haben, darf nicht verbrannt werden, informiert Sachgebietsleiterin Peggy Heyneck. Es handelt sich augenscheinlich um frisch geschlagenes Grün von Nadelbäumen. „Ich habe mit dem Ortsbeirat bereits Kontakt aufgenommen“, so Peggy Heyneck. Dieser habe zugesagt, dass das Material wieder zurück genommen wird, da auch Verursacher bekannt seien. Es sollen Lindenberger wie auch Nicht-Lindenberger das frische Grün dort am Samstag abgeladen haben.

Wenn morgen und am Donnerstag für das Wittenberger Osterfeuer auf dem Schützenplatz das Brennmaterial angenommen wird, soll auch nur angeliefert werden, was vom Gesetzgeber her in einem solchen Feuer verbrannt werden darf. Darauf weist die Stadt nach dem aktuellen Vorfall in Lindenberg noch einmal ausdrücklich hin.

Peggy Heyneck kündigt außerdem an: „Wir werden auch weiterhin die genehmigten Osterfeuer kontrollieren.“

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