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Der Prignitzer

24. September 2017 | 01:47 Uhr

Am Lagerfeuer fing alles an

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Im Sommer übt die Berger Band Black MaRi am Angelteich in Platschow / Erster größerer Auftritt bei den Nightpe(a)rls, weitere im Blick

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erstellt am 22.Mai.2014 | 10:06 Uhr

Ein herrlicher Sommerabend am idyllischen Angelteich Platschow. Montag ab 19 Uhr trudeln Rilana und Emely Lange, Mareen Thestorf, Uwe Diehr und Michel Zillmann dort ein. Sie zünden das Lagerfeuer an, holen Stühle und packen ihre Gitarren und Cajon aus – es ist Probezeit der Band Black MaRi aus Berge angesagt.

„Wir machen gern etwas fürs Herz, wie Jugendliebe, englische und deutsche Popsongs, die wir auf unsere Art spielen. Michel mag es auch mal ein bisschen schneller“, erklären Rilana Lange und Mareen Thestorf. Am Angelteich spielen sie „nach Lust und Laune, wie eben die Stimmung ist“. Denn in den Sommermonaten haben sie immer montags am Lagerfeuer auch ihr kleines Publikum, da mache es nicht so viel Sinn, viel zu proben. Das geschieht im Winter im Proberaum in Muggerkuhl. Jeder bringt seine Ideen ein. „Wir sehen es immer noch als Hobby und machen uns keinen Stress“, so Rilana Lange, die als Kosmetikerin in Perleberg arbeitet, ihre Tochter Emely besucht die 9. Klasse der Oberschule in Perleberg, ihre Schwester Mareen ist medizinische Fachangestellte. Uwe Diehr betreibt den Angelteich in Platschow und Michel Zillmann ist als Dachdecker tätig.

Die Leidenschaft zur Musik brachte sie zusammen. „Ich habe damals Michel kennen gelernt, er spielte Gitarre und hat es mir beigebracht. Meine Schwester fand das toll und fing auch an.“ Mareen Thestorf „singt aber lieber“. Sie holten ihren Kumpel Jürgen „Strähne“ als Schlagzeuger ins Boot, er ist aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr dabei. Später stieß Gitarrist Uwe Diehr dazu. Und da wurde die Idee mit dem Üben am Lagerfeuer geboren. Irgendwie benötigte „das Kind“ ja auch einen Namen. Den lieferten die beiden Schwestern. „MaRi sind unsere Anfangsbuchstaben und das Black kommt davon, dass wir beide gern schwarz tragen und schwarze Haare haben“, so Rilana Lange.

Zu guter Letzt kam vor etwa zwei Monaten Emely mit dem Cajon dazu. „Es ist schon schön, wenn man einen kleinen Taktgeber hat. Das Kind hatte es gleich gut drauf“, sagt die stolze Mutter.

Sie proben viel, traten bereits bei Hochzeiten, Geburtstagsfeiern auf, 2010 gar als Vorband von Abi Wallenstein in der Rumpelscheune. „Da hatten wir die Hosen …“. Jetzt ein erneuter Anlauf vor größerem Publikum – und zwar bei den Nightpe(a)rls am 30. April in Perleberg. Da spielte Black MaRi vor der AC/DC Coverband Zix Hands aus Magdeburg auf der Bühne des Deutschen Kaisers. „Wir proben viel und da wollten wir uns mal präsentieren. Bislang hatte sich das nicht ergeben und wir waren auch noch nicht soweit“, bemerkte Gitarrist Michel Zillmann.

Sie seien leider technisch nicht so gut eingestellt gewesen, weil sie vorher nur ein paar Minuten Zeit hatten, zu üben. Und die Bandmitglieder wissen, dass sie auf der Gitarre und auch beim Gesang noch einiges ’rausholen können. „Ich denke, dass das für die Zukunft etwas werden kann“, betont Rilana Lange. Ein Angebot, bei der Kneipennacht Ende August in Röbel aufzutreten, flatterte Black MaRi schon ins Haus.

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