20 Fragen an ... : „Am Grill bin ich verantwortlich“

Landrat und leidenschaftlicher Angler – Torsten Uhe.
Landrat und leidenschaftlicher Angler – Torsten Uhe.

Torsten Uhe über seinen Ferienjob in der Bäckerei, einen Bestseller unterm Kopfkissen und die Tagesschau

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19. Januar 2016, 08:00 Uhr

Viele kennen ihn im Anzug mit Krawatte – Landrat Torsten Uhe (parteilos). In seiner Freizeit ist er eher leger gekleidet – ob am Grill, bei der Gartenarbeit oder am Angelteich. Zu seinem heutigen 50. Geburtstag stellte er sich unseren 20 Fragen. Vorab jedoch: Herzlichen Glückwunsch, Herr Uhe!

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in der Prignitz?

Die Prignitz ist wunderschön. Ich bin sehr gern am Wasser. Als gebürtiger Wittenberger bin ich mit und an der Elbe groß geworden. Mein Lieblingsplatz jedoch befindet sich am Rudower See. Hier kann ich beim Angeln wunderbar ausspannen

Hatten Sie schon in ihrer Kindheit „Politik“ als Berufswunsch?

Ganz und gar nicht. Ich wollte Arzt werden.

Wo kann man Sie in der Prignitz am ehesten antreffen?

Im Hauptsitz der Kreisverwaltung, Berliner Straße 49, in Perleberg.

Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient?

In den Ferien war Ferienarbeit angesagt. Meinen ersten Ferienjob hatte ich in der HO-Bäckerei in Wittenberge.

Und wofür haben Sie es ausgegeben?

Für ein Transistorradio vom Typ Cora. Ich glaube es war ein rumänisches Produkt

Was würden Sie gern können?

Ich würde gern ein Flugzeug fliegen können. Hoch über den Wolken, für mich immer wieder faszinierend und beruhigend.

Was stört Sie an anderen?

Unehrlichkeit und Arroganz.

Worüber haben Sie zuletzt herzlich gelacht?

Über mich selbst.

Haben Sie zuletzt etwas Unvernünftiges getan, und wenn ja, was?

Ich war mit dem Auto zu schnell unterwegs.

Wer ist Ihr persönlicher Held?

Den persönlichen Helden gibt es nicht. Für mich sind alle Ehrenamtler Helden, die sich selbstlos in und für die Gesellschaft einbringen.

Welches Buch lesen Sie gerade?

„Black Out“ von Marc Elsberg. Ein fesselnder Roman über die Bedeutung der Energieversorgung. Es ist gleichzeitig ein Lehrbuch für den Katastrophenschutz.

Welche Fernsehsendung verpassen Sie nie?

Die Tagesschau. Auch wenn ich es zeitlich nicht immer schaffe, die Mediathek auf ARD macht es möglich.

Wo trifft man Sie eher: Im Kino, Kulturhaus oder auf dem Sportplatz?

Beruflich bedingt im Kulturhaus. Viele Veranstaltungen finden dort statt.

Wen würden Sie gern mal treffen?

Leider lebt dieser Mensch nicht mehr: Helmut Schmidt. Ein Mensch mit Tugenden, wie Ehrlichkeit und Zivilcourage. Er wäre ein guter Ratgeber für unsere Bundesregierung.

Kochen Sie selbst und wenn ja, was kommt bei Ihnen auf den Tisch?

Meine Kochkünste sind begrenzt: Spargel, Karpfen und Gänsebraten. Das war‘s. Aber am Grill bin ich selbst tätig. Ein guter Freund hatte mal sieben Steaks geschafft. So schlecht kann es dann nicht gewesen sein.

Mit welchem Lied verbinden Sie Ihre schönste Erinnerung?

Das bleibt mein Geheimnis.

An welches Geschenk erinnern Sie sich noch gern und von wem haben Sie es bekommen?

Ein Bildband über meinen Wahlkampf zur Landratswahl, geschenkt von meiner Frau.

Welchen Traum möchten Sie sich noch erfüllen?

Diesen Traum kann ich mir leider nicht erfüllen, ich möchte ihn aber noch mal erleben, eine Welt ohne Krieg und Terror. Was zurzeit in der Welt passiert, beunruhigt mich schon sehr.

Was werden Sie als Rentner machen?

Ich bin jetzt gerade 50 Jahre alt geworden, da ist die Rente noch weit weg. Fragen Sie bitte noch einmal in 15 Jahren.

Wem sollten wir diese Fragen ebenfalls stellen?

Halldor Lugowski, Vorsitzender des Wahrbergevereins Groß Woltersdorf. Ein kleiner Ort mit gut 100 Einwohnern konnte im Jahr 2015 10 000 Gäste willkommen heißen. Eine tolle Leistung.

Vielen Dank für die Beantwortung unserer Fragen.

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