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Der Prignitzer

17. November 2017 | 20:34 Uhr

Am Freitag wird Hohes Ende geöffnet

vom

svz.de von
erstellt am 20.Jun.2013 | 09:57 Uhr

Perleberg | "Es ist amtlich, am Freitag im Laufe des Tages wird der Bereich am Hohen Ende wieder komplett für den Verkehr geöffnet", bestätigt Robert Kazmierczak, zuständig für Verkehrsangelegenheiten bei der Stadt. Er begleitete gestern die Mitglieder des städtischen Seniorenbeirates auf ihrem Rundgang. Dieser führte die Damen und Herren zum Postplatz und an die Pferdeschwemme, kurzum auf die derzeit größte Straßenbaustelle der Stadt. Wobei diese inzwischen schon richtig Gestalt angenommen hat, bis auf die Pferdeschwemme und die Gasse an der Mauer bereits einen fast fertigen Eindruck vermittelt. "Es sieht einfach toll aus", gesteht Giesela Wittke. Sie vertritt den Sozialverband VdK. Doch wie sieht es hier dann mit Parkplätzen aus, will Heini Pohle, Vorsitzender des Beirates, wissen. "Es werden nicht weniger, nur die Parkordnung ändere sich. Die Stellflächen sind fortan parallel angeordnet. Auch eine Frage der Sicherheit, denn etliche Unfälle passieren beim rückwärts Ausparken", so der Verkehrsfachmann der Stadt.

Schick, modern und zugleich sich ins Bild der Altstadt nahtlos einpassend, so zeige sich jetzt die Pferdeschwemme, findet Heini Pohle und erntet allgemein Zustimmung. Robert Kazmierczak erläuterte den Mitgliedern des Seniorenbeirates wie hier alles demnächst aussehen wird, einschließlich der Bepflanzung. Denn den einstigen Alleencharakter dieses Areals wolle man optisch wieder entstehen lassen.

Noch etwas Fantasie hingegen benötige man, um sich vorzustellen, was im Bereich Heilige-Geist-Straße geplant ist - altersgerechtes Wohnen in einer ansprechenden Umgebung. "Doch wenn das mal fertig ist, dann wird es ein Kleinod", ist sich Renate Hirschmeier sicher.

Der Rundgang ist aber nicht nur eine Momentaufnahme des Jetzigen. "Natürlich verfolgen wir, was innerhalb des Jahres aus unseren Hinweisen geworden ist", betont Hartmut Unglaub von der Kreisverkehrswacht. Konkret geht es um ein Zusatzschild, das an der Zufahrt zum Parkplatz Sophienstraße davon kündet, dass hier auch Caravans Halt machen können. Angeregt hatte der Seniorenbeirat, auch aus Richtung B 5 unmittelbar vor der Auffahrt den Parkplatz ebenfalls per Hinweis anzukünden. In der anderen Richtung gebe es bereits ein solches Schild. Und auch der Hinweis, von der Bäckerstraße aus den Radfahrern freie Fahrt in die Uferstraße zu gewähren, sei noch nicht realisiert. "Wird es aber", versichert Robert Kazmierczak. Bei der vergangenen Signalschau habe man all das angesprochen. Die Genehmigungen liegen vor und alles werde nun systematisch umgesetzt.

Stichwort Radfahrer. In diesem Zusammenhang kam die Sprache auf das neue Verkehrsschild "Durchlässige Sackgasse". Sinn oder Unsinn? Es mache schon Sinn, so der Verkehrsexperte, denn den Radfahrern wird signalisiert, dass es für sie weitergeht. Ohne dieses Zeichen hieß es auch die Pedalritter hier runter vom Rad und schieben.

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