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Kulinarisch-musikalischer Wandel durch Perleberg : Am 30. April rockt die Stadt wieder

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Dann findet die dritte Auflage der Kneipennacht in Regie von zwölf Perleberger Gastronomen statt. In diesem Jahr ist es erstmalig ein Sonntagsevent.

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erstellt am 26.Jan.2017 | 12:00 Uhr

30. April, die Perleberger Gastronomen laden zur Kneipennacht. Die dritte in Eigenregie und zugleich auch eine kleine Premiere. „Es ist die erste, die an einem Sonntag stattfindet“, betont Theo Dirks, der es wieder im Speicher rocken lassen will. Ein wahres Sonntagsevent soll es auch werden, sind sich die Gastronomen einig – größer und natürlich auch für jeden musikalischen Geschmack was dabei. Zwölf Gastlichkeiten der Innenstadt sind dabei, davon einige das erste Mal, wie Marco Siemon. Im Dezember hat er das ehemalige Avalon in der Wittenberger Straße übernommen, geboren war „Martha’s Jamboree“. Für ihn ein Start unter erschwerten Bedingungen, denn „wir haben die Baustelle vor der Tür“. Trotzdem oder gerade deswegen will er dabei sein, wenn zu einem kulinarisch-musikalischen Wandel durch das nächtliche Perleberg eingeladen wird. Er kenne die Kneipennacht, und nun sei er eben selbst mit von der Partie, wenn die ganze Stadt rockt.

In diesem Jahr spielt hundertprozentig auch in der Tapas-Bar die Musik, versichert Betreiber Oliver Schulz. 2016 habe er kurzfristig abgesagt. „Unsere Bar war einfach zu klein.“ Größer ist sie inzwischen nicht geworden, aber er hat Ideen, um Platz zu gewinnen. Da werden Stühle und Tische gerückt, auf diese wird teilweise ganz verzichtet. Gemütlich werde es dennoch, sagt er.

Neu in der Riege auch Mahbubur Rahman mit dem Indisch-Begalischen Village-Restaurant in der Karl-Marx-Straße. Die Gäste hätte von der Kneipennacht erzählt, mehr wisse er jedoch noch nicht, sei aber sehr gespannt auf das Event und natürlich dabei. Wie auch die neuen Betreiber des Roland-Cafés. „Die Kneipennacht gehört einfach zu Perleberg.“ Und da stimmen natürlich die alten Hasen, die von Anbeginn mitmachen, zu.

Die Bands, Gruppen bzw. Songwriter sind längst unter Vertrag, „wir sind vorbereitet, stehen in den Startlöchern“, bringt es Ely Salce vom Eiscafé Belluno auf einen kurzen Nenner. „Musik liegt in der Luft. Mit der Kneipennacht starten wir faktisch in den Frühling“, ergänzen die Perleberger Gastronomen. Zwölf an der Zahl öffnen so am letzten Tag des Monats April ab 20 Uhr ihre Gastlichkeiten – „wie lange, das müssen wir noch abklären“. „Auf jeden Fall bis tief in die Nacht“, fügt Steven Hausmann vom Deutschen Kaiser an. Und wie im Vorjahr sorgt jede Gaststätte in Eigenregie für jene Musik, die eben auch zu ihr passt. Entsprechend breit ist die Palette – Schlager, Rock, Pop, eigentlich alles außer Klassik ist im Angebot, wie beim Treffen der Veranstalter schmunzelnd bemerkt wurde. Und egal, wie das Wetter auch werde, man sei auf alles eingestellt.

Wie gehabt sind die Karten im Vorverkauf deutlich preiswerter als an der Abendkasse, kassiert werde bis zum Schluss und auch die begehrten Bändchen werde es wieder geben, „natürlich in einer anderen Farbe“, ergänzt Giancarlo Romano vom L' Italiano.  

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