weihnachtsmärkte : Adventsdüfte vor historischer Kulisse

„Unter einer Decke“ heißt das Weihnachtsmärchen, das die Theatergruppe der Grundschule Lenzen bei der Burg-Weihnacht am Sonnabend aufführte.  Fotos: Martina Kasprzak
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„Unter einer Decke“ heißt das Weihnachtsmärchen, das die Theatergruppe der Grundschule Lenzen bei der Burg-Weihnacht am Sonnabend aufführte. Fotos: Martina Kasprzak

Burg-Weihnacht in Lenzen/Elbe und Weihnachtsmarkt in Wittenberge vor dem Kultur- und Festspielhaus luden ein.

svz.de von
08. Dezember 2013, 17:05 Uhr

Nasskaltes Wetter war am Wochenende Dauergast. Doch das hielt Groß und Klein nicht davon ab, die Burg-Weihnacht in Lenzen am Sonnabend und das gesamte Wochenende über den Wittenberger Weihnachtsmarkt zu besuchen.


Lenzen


Zum zweiten Mal veranstalteten die Stadt Lenzen, der Lenzener Carnevals Club, der Tourismusverein und die Burg Lenzen die Burg-Weihnacht vor historischer Kulisse. Im Burghof, in der Orangerie und in den Pavillions herrschte reges Treiben. Bürgermeister Christian Steinkopf begrüßte die Besucher und betonte, dass es doch sehr gut sei, dass alle zusammen diese Burg-Weihnacht veranstalten. „Es war eine gute Idee, auf die Burg zu ziehen. Bei ihrem Rundgang über den Weihnachtsmarkt werden sie staunen, was die Lenzener Elbtalaue alles zu bieten hat“, stimmte Susanne Gerstner, Leiterin des Besucherzentrums der Burg Lenzen, die Besucher auf ein paar adventliche Stunden ein.

Gleich nach der Eröffnung führte die Theatergruppe der Grundschule Lenzen ihr Weihnachtsmärchen „Unter einer Decke“ auf. Es handelt davon, dass an Heiligabend die Märchenfiguren wie Rumpelstielzchen, der Froschkönig oder Rotkäppchen sich im Wald verlaufen und bei einem Wichtel unter eine Decke schlüpfen und so gemeinsam der kälte trotzen. Es buntes Programm lud zum Verweilen ein, und zum Aufwärmen gingen die Besucher gern in die Orangerie zum Teetrinken oder einfach nur zum Stöbern in die Pavillions bei der Naturwacht, die mit den Kindern auch Laternen bastelte, oder zum Stand der Filzschauwerkstatt Lenzen. „Im Juni hatten wir alle mit dem Hochwasser zu kämpfen, da blieben auch die Besucher weg. In den letzten Monaten konnten wir auf der Burg wieder zu legen“, so Susanne Gerstner. „Mit dem Regional- und dem Weihnachtsmarkt wollen wir auch wieder für die Besucher aus der Region etwas machen. Wir haben mit dem Burghof einen super Platz und so nach unseren ganzen Baumaßnahmen, mit denen wir 2011 fertig wurden, die Idee der Burg-Weihnacht. Wir schauen jetzt erst einmal, wie es sich anläuft. Vielleicht können wir dann darüber nachdenken, den Weihnachstmarkt ein Wochenende zu veranstalten“, so Gerstner.


Wittenberge


Vier Tage lang begrüßte hingegen Wittenberge die Besucher des Weihnachtsmarktes. Ab Freitagabend stieg die Besucherzahl schwunghaft. „Am Eröffnungstag am Donnerstag spielte die Wetterlage nicht mit. Dafür kann keiner etwas. Der fehlt uns schon. Aber dafür machen der Samstag und der Sonntag das wieder gut“, meinte Sybille Jürgens vom WIR und Organisatorin des Weihnachtmarktes. Rund um den Paul-Lincke-Platz vor dem Kultur- und Festspielhaus standen 18 Händler und Schausteller, die Gäste drängten sich am Wochenende. „Drei hatten aufgrund des Windes noch abgesagt. Ihnen war das mit Pavillions zu riskant und mehr Buden hatten wir nicht“, so Sybille Jürgens. Auf der Bühne sorgte ein umfangreiches Programm für jung und alt für Abwechslung. Auch die Geschäfte beteiligten sich, sie hatten an beiden Tagen bis 18 Uhr geöffnet, so dass die Wittenberger den Besuch des Weihnachtsmarktes zahlreich mit einem kleinen Einkaufsbummel verbunden.

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