Albert-Schweitzer-Schule wittenberge : Adventsdeko aus Schülerhand

Jacqueline und Alex haben Schneemänner und Tannenbäume gebastelt und diese auf dem Adventsmarkt verkauft.
Jacqueline und Alex haben Schneemänner und Tannenbäume gebastelt und diese auf dem Adventsmarkt verkauft.

Nachwuchs verkauft Töpfer- und Holzwerke in der Albert-Schweitzer-Schule in Wittenberge .

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29. November 2018, 12:00 Uhr

Die Aula ist bis auf den letzten Sitzplatz gefüllt. Zuschauer stehen am Ende des Raumes und klatschen rhythmisch in die Hände. Am anderen Ende stehen Schüler, verkleidet als Löwen, sie singen, tanzen und klatschen ebenfalls. Sie animieren das Publikum mitzumachen. „Der König der Löwen“ zu Gast in der Albert-Schweitzer-Schule in Wittenberge. Wie es seit Jahren guter Brauch ist, hatte die Schule an der Heranwachsende mit Handicap lernen, gestern zu einem Tag der offenen Tür mit Weihnachtsbasar eingeladen. Bei dem auch auf der Bühne Einstudiertes gezeigt wurde. Die einen sagten Gedichte auf, andere sangen ein Lied, die Musik-AG interpretierte das berühmte Musical auf ihre eigene Art und Weise. Monate hatten sich die Schüler auf den großen Tag vorbereitet. So wie Jacqueline und Alex. Die beiden tanzten Walzer. „Wir haben während der Schulzeit immer wieder für den Auftritt geübt“, erzählt Alex. Er gibt Tipps. „Der Rhythmus muss beibehalten bleiben, das ist nicht das einfachste, aber sehr wichtig“, rät der Schüler. Tanzpartnerin Jacqueline stimmt zu. Es habe ihr viel Spaß gemacht. Auch auf dem Basar waren die beiden aktiv und verkauften ihre selbst gemachten Schneemänner und Tannenbäume.

Neben dem Bühnenprogramm hatten die 77 Schüler der Albert-Schweitzer-Schule auch wieder verschiedene weihnachtliche Dekorationen hergestellt. Darunter eine Vielzahl von Töpfer- und Holzwerken. „Auch diese bereiten wir das ganze Jahr vor“, erzählt Lehrerin Marion Peukert, die den Schülern beim Töpfern zur Hand ging. Vor allem bei der Planung der Arbeitsschritte müsse den Kindern der Bildungseinrichtung mit dem Förderschwerpunkt geistige Bildung geholfen werden. „Aber handwerklich schlummern einige Talente darunter“, so Marion Peukert.

Mittlerweile ist es zur guten Gewohnheit geworden, dass bei dem Adventsbasar, der jährlich am Mittwoch vor dem ersten Advent stattfindet, auch viele Besucher aus der Elbestadt vorbeischauen. Darunter Schüler der Jahnschule, der Oberschule, oder Wittenberges Bürgermeister Oliver Hermann, der sich von Schülern und Rektorin Ellen Winterfeld durchs Gebäude führen ließ, ehe er selber über den Basar schlenderte.

Die Einnahmen des Basars gehen traditionell an den Förderverein der Albert-Schweitzer-Schule. Dieser war auch selber auf dem Basar vertreten und verkaufte Adventsgestecke. „Rund 30 Stück haben wir am Abend vorher gebunden“, erzählt Ines Wünsch. Durch die Gelder werden unter anderem Ausflüge und Fahrten bezahlt. So auch in der kommenden Woche. „Dann fahren wir mit allen Kindern nach Berlin in den Friedrichstadtpalast und schauen uns eine Kinder-Jugend-Show an“, sagt Ellen Winterfeld.

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