Perleberger Theater-AG am Gymnasium : Abenteuer im Feenland von Oz

Das Ensemble der Theater-AG mit ihren Technikern vor der Aufführung.
Das Ensemble der Theater-AG mit ihren Technikern vor der Aufführung.

Nach „Die Physiker“ und „Der Geizige“ spielt die Theater-AG des Gottfried-Arnold-Gymnasiums in diesem Jahr ein modernes Märchen

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09. Juni 2018, 05:00 Uhr

Viel Beifall und ein großes Lob gibt es von den Schülern und Lehrerinnen der Geschwister-Scholl-Grundschule für die Mitglieder der Theater-AG des Gottfried-Arnold-Gymnasiums nach der Aufführung von „Die Zauberfee von Oz“. Dieses Stück von Suzan Zedler in der Bearbeitung von AG-Leiterin und Lehrerin Gisela Schulz hatten die Schüler der 7. bis 9. Klasse in diesem Schuljahr einstudiert. Nun galt es, vor Publikum zu bestehen.

Kurz bevor in der Aula des Gymnasiums in der Wilsnacker Straße das Licht ausgeht, gestehen die Jungschauspieler, dass sie doch etwas Lampenfieber haben. „Vorhin habe ich vor meinen Klassenkameraden gespielt, da war ich etwas aufgeregter als jetzt“, sagt Noemi Steinbrich. Lennard Lammers ist seit drei Jahren dabei. Der Neuntklässler, der gern Schauspieler werden möchte, meint: „Bevor ich auf die Bühne muss, habe ich Lampenfieber, aber wenn ich dann spiele, ist alles verflogen.“ Und der Jungschauspieler zeigt, dass er es mit dem Berufswunsch ernst meint. Die Rollen sind überwiegend doppelt besetzt. Und so spielt Lennard in der Erstbesetzung den Onkel Henry und in der Zweitbesetzung einen Matrosen sowie die Zeitmaschine Ticktack.

„Die Zauberfee von Oz“ ist ein modernes Märchen. Dorothy und ihr im Rollstuhl sitzender Onkel Henry sind auf dem Schiff unterwegs nach Australien als sie in einen Sturm geraten. Sie werden seekrank und ohnmächtig. Als sie wieder aufwachen, finden sie sich in einem Märchenland wieder, im Reich der Fee Ozma von Oz. Sie finden die Zeitmaschine Ticktack, ziehen sie auf und bringen damit einiges durcheinander. So manches Abenteuer gilt es zu bestehen, bis sie sich auf dem Schiff wiederfinden und denken, dass es nur ein Traum war. „Ihr habt so viel Text lernen müssen und habt so bravourös gespielt, fast schon wie Profis“, lobt Lehrerin Yvonne Sotzmann von der Schollschule. Auch ihren Schülern hat es gefallen, wie die Fünftklässler Emil und Laurentio bestätigen. Etwas hervorheben wollen sie nicht. „Es war einfach das ganze Stück toll“, so die Jungs.

Bühnenbild und Requisiten schuf die Kunst-AG unter der Leitung von Manuela Tschanz. Für die Technik zeichneten Lennart Fester, Philipp Falkenhagen und Jonas Wiek aus der achten Klasse verantwortlich.

Wenn es im kommenden Jahr genügend Schauspieler in der Theater-AG gibt, dann plant Gisela Schulz die Aufführung von „So gefällst du mir“ von Monique Starr. Ein Stück, in dem es um das leider immer wieder aktuelle Thema Mobbing geht, wie die Lehrerin verrät.

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