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BEsuch lohnt nicht nur für Wittenberger : Ab in den Schaugarten

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Gestern offizieller Saisonstart auf der „Alten Kläranlage“. Sechs Mitarbeiter sind im Einsatz

svz.de von
erstellt am 02.Apr.2014 | 08:00 Uhr

Die Forsythien stehen in voller Blüte. Hier und da hat sich eine Osterglocke durch die Grasdecke geschoben. In dem Blumenkasten unter dem Begrüßungsschild stehen orangefarbene Stiefmütterchen: Im Schaugarten „Alte Kläranlage“ beginnt die Saison; gestern sogar ganz offiziell. Für sechs Mitarbeiter einer Fördermaßnahme ist es der erste Tag auf dem 3,4 Hektar großen Gelände unterhalb des Elbdeichs. Den Sommer über werden sie den Garten mit seinen besonderen Pflanzen, Sträuchern und Bäumen nicht nur in Ordnung halten, sondern ihn auch weiter gestalten. Gelände, um zusätzliche Beete anzulegen, gebe es noch zur Genüge, sagt Hans-Günter Kolip vom Sozialen Aktionsbündnis Prignitz (SAB).

Im Mai vergangenen Jahres hat der SAB die über Jahre auf dem Gelände der ehemaligen Kläranlage gestalteten Gartenlandschaft von der Stadt in Trägerschaft übernommen. „Wir drücken uns die Daumen, dass es ein Jahr ohne Hochwasser wird, in dem wir hier eine Menge schaffen können“, sagt Kolip und hat dabei im Hinterkopf, dass im Sommer 2013 Teile des Gartens wegen der Flut über Wochen nicht zu nutzen waren.

Die sechs Neuen machten gestern einen motivierten Eindruck, auch wenn sie nicht vom (Garten)-Fach sind. Aber mit Markus Meistereck, SAB-Mitglied und von Beruf Florist, sowie dessen Partnerin Gabriele Saremba, Floristin und im Gartenlandschaftsbau ausgebildet, haben sich zwei Ehrenamtler gefunden, die den Schaugarten und natürlich die Arbeiten dort fachlich betreuen.

Auch über Winter haben Meistereck und Saremba den Schaugarten nicht aus den Augen gelassen, Bäume fachgerecht geschnitten und die beiden Ziegen, die jetzt quasi zum Schaugarten gehören, versorgt.

Pläne, wie der Schaugarten noch an Attraktivität gewinnen wird, gibt es eine ganze Reihe. Kräuterbeete sind geplant. Das aromatische Grün soll den Tafeln, die der SAB unterhält, zu Gute kommen, ebenso wie die Früchte von den Obstbäumen. „Das bereichert unser Angebot bzw. unsere Speisepläne, so wie es ja auch gewollt ist“, sagt Günter Kolip.


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