Perleberger Oberschule : Ab 2. November gibt’s Mensaessen

Schulleiterin GiselaHauck (l.) und ihre Stellvertreterin Corina Rodemann beobachten das Baugeschehen während der Ferienzeit auch selbst.
Schulleiterin GiselaHauck (l.) und ihre Stellvertreterin Corina Rodemann beobachten das Baugeschehen während der Ferienzeit auch selbst.

Mit neuem Kleinod an der Friedrich-Gedike-Oberschule hat Mittag aus Assiette ausgedient / Auch Anlieger bekunden bereits Interesse

23-11368046_23-66107915_1416392335.JPG von
26. August 2015, 08:00 Uhr

Am 2. November soll die neue Mensa in der Friedrich-Gedike-Oberschule in Betrieb gehen – „so jedenfalls ist der zeitliche Fahrplan“, betont Gisela Hauck, Schulleiterin. Seit Ende März wird gebaut und man liege gut im Plan, so die Schulleiterin, die sich sichtlich freut auf das neue Kleinod. Denn ein solches werde es, ist sie sich sicher.

Gemeinsam mit dem Schülerrat und Elternvertretern habe man sich im Vorfeld die Mensa im Havelberger Schulzentrum angeschaut und was dort geboten werde, für recht gut befunden. Die Vorstellungen für die eigene Mensa gehen dahin, dass diese durchgängig geöffnet habe, also bereits Frühstück hier angeboten werde. „Für uns heißt das, die Pausenzeiten entsprechend zu gestalten“, ergänzt die Gisela Hauck. Zwei längere Pausen, so die Vorstellungen.

Und auch nach dem Mittag bzw. davor sollen die Schüler hier zusammensitzen können bei Getränken und kleinen Snack-Angeboten. „Die Räumlichkeit bietet sich geradezu dafür an.“ Auf 180 Quadratmetern werden 60 Plätze für die Essensversorgung vorgehalten, dazu wird es eine Ausgabe- und eine Spülküche und ausreichend Platz geben, um beispielsweise frische Salate zuzubereiten und dergleichen.

Allein die Auflistung hat was von Schlaraffenland, wenn man die Verhältnisse im Jetzt nimmt. Gegessen wird im Keller, das Mittag gibt es aus Assietten. „Da kann der Koch noch so gut sein, Assiettenessen bleibt Assiettenessen, das Stunden nach der Auslieferung vielleicht noch warm aber mehr oder weniger ein Brei ist“, weiß Gisela Hauck aus Erfahrung. Ein Salatbüfett – davon kann man jetzt nur träumen. Entsprechend hoch ist die Zahl der Essensteilnehmer. Von den rund 300 Schülern essen derzeit mal gerade zehn Prozent. „Nicht einmal die Freiesser nutzten das Angebot. Das muss, das soll sich ändern, denn der Schultag ist lang. Zudem haben wir eine Vielzahl von Fahrschülern.“


Warm, gesund und was Schülern schmeckt


Statt Essen aus Assietten gibt es das dann von ordentlichem Geschirr. Warm und eine Mischung aus gesunder Kost und das, was Schülern besonders mundet – so soll das Mittagsangebot sein, auch wenn es nicht selbst gekocht wird. Dennoch werde es einige Kraft kosten, dieses dem Nachwuchs auch schmackhaft zu machen. Auf der anderen Seite gebe es aber schon Anfragen aus der Nachbarschaft. „Wir könnten es uns durchaus vorstellen, dass künftig auch Anlieger hier in unserer Mensa zu Mittag essen, wir hier eine Art kleiner Treff werden.“

Der Bedarf ist da, daran besteht für die Schulleiterin kein Zweifel. Derzeit wird das Essengeld aber zumeist in Süßes umgesetzt. Mit dem neuen Abrechnungsmodus, an dem gearbeitet werde, sollen die Eltern zumindest sicher sein, dass das Essengeld eben auch fürs Mittag verwandt wird. Denn sie werden künftig dann eine Rechnung bekommen.

Schmackhaftes, warmes Mittag und ein durchgängiges Angebot für den kleinen Hunger bzw. Durst zwischendurch in einem modern ausgestattetem Ambiente mit digitalem Brett auf dem der Stundenplan ersichtlich ist, und mit Internetzugang, das wird die neue Mensa. „Damit erfüllen wir dann rundherum den Anspruch einer modernen Schule“, betont Gisela Hauck und zählt auf, was in den letzten knapp 15 Jahren hier alles gebaut bzw. saniert wurde: Das Schulgebäude wurde komplett auf Vordermann gebracht, ein Atrium geschaffen, die Turnhalle saniert, der Sportplatz angelegt und ein Arbeitslehrehaus geschaffen. Mit der neuen Mensa entsteht eine weitere Räumlichkeit, die unter anderem auch für größere Veranstaltungen genutzt werden kann, vor allem auch für solche, wo der Beamer zum Einsatz kommt. „Im Atrium lassen die Lichtverhältnisse das nicht zu.“

Für die Kellerräume, die jetzt als Kantine und Essenraum dienen, habe man bereits eine Verwendung. „Wir brauchen sie für den Ganztag. Bei schlechtem Wetter haben wir keine Aufenthaltsmöglichkeiten, denn wer stellt sich schon mitten ins Atrium. Tischtennisplatten, Billard für den Ganztag aber auch für Freistunden sollen in den Kellerräumen ihren Platz erhalten, der Schulclub hier sein Domizil haben.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen