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Autobahn-Ausbau : A14: Land erwartet Planfeststellung im Herbst

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Wie geht es weiter mit dem A14-Abschnitt von der B 195 bis einschließlich der Elbbrücke und zum Bereich Bentwisch?

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erstellt am 12.Jul.2017 | 20:30 Uhr

Brandenburgs Infrastrukturministerium geht weiterhin davon aus, dass der Planfeststellungsbeschluss für den A 14-Abschnitt von der B 195 und bis einschließlich Elbbrücke im zweiten Halbjahr dieses Jahres gefasst werden kann. Das sagte gestern Egbert Neumann, Abteilungsleiter im brandenburgischen Infrastrukturministerium, im Anschluss an die Beratung des projektbegleitenden Arbeitskreises im Wittenberger Rathaus mit Mitgliedern hier aus der Region. Vertreten war neben dem Infrastrukturministerium die Deges (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH) mit Abteilungsleiter Holger Behrmann und Bereichsleiter Andreas Irngartinger.

Im Herbst 2016 waren die Unterlagen für den Abschnitt B 195 – Elbe wegen veränderter Rahmenrichtlinien noch einmal ausgelegt worden. Derzeit werden laut Neumann „die daraus resultierenden Rückläufe in die Planungsunterlagen eingearbeitet“.

Die Deges ihrerseits wolle keine Zeit unnötig verstreichen lassen, setze Maßnahmen um, die ohne Planfeststellungsbeschluss möglich sind, so Abteilungsleiter Behrmann. Es handelt sich um ökologische Projekte, wie beispielsweise das Anlegen von Teichen, um Eingriffe durch den Bau der A 14 auszugleichen.

Auf Nachfrage des „Prignitzers“ bestätigte Neumann, dass der brandenburgische A 14-Abschnitt mit der Elbquerung auch von dem Planungsfortschritt auf sachsen-anhaltischer Seite abhängig sei. Noch gibt es für den dortigen A 14-Abschnitt bis zur Elbe keinen Planfeststellungsbeschluss. Neumann sagte: „Die Kollegen in Sachsen-Anhalt wollen diesen aber so schnell wie möglich erlangen.“ Ein Termin, wann das sein könne, sei ihm nicht bekannt.

Themen waren gestern auch der A 14-Abschnitt bei Bentwisch, „auf dem wir seit dem letzten Arbeitskreis vor einem Jahr gut vorangekommen sind“, so Neumann, und der jüngste Böschungsabsturz bei Karstädt. (Wir berichten ausführlich.) 

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