Schäden nach Regen : A14-Böschung ist aufwendig zu sanieren

Infolge der starken Regenfälle sind Teile der Böschungen im Bereich der A14-Baustelle abgerutscht. Fotos: Ralf Drefin
Infolge der starken Regenfälle sind Teile der Böschungen im Bereich der A14-Baustelle abgerutscht.

Teilöffnung der gesperrten A14 zwischen Karstädt und Groß Warnow ist derzeit nicht möglich. Grund: Der abgeglittene Boden muss aufbereitet und neu eingebaut werden.

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13. Juli 2017, 20:45 Uhr

Es bleibt erst einmal bei der Vollsperrung der A 14 zwischen Karstädt und Groß Warnow, wo durch den Starkregen Ende Juni Teile der Böschung abgerutscht sind. Aus Sicherheitsgründen sei jetzt keine Teilöffnung möglich. Das sagte auf „Prignitzer“-Anfrage Egbert Neumann, Abteilungsleiter im Brandenburger Infrastrukturministerium. Er verwies auf einen Vor-Ort-Termin zu Wochenbeginn an den Absturzstellen mit den Straßenverkehrsbehörden, bei dem diese Festlegung getroffen werden musste.

Wie Neumann und Holger Behrmann, Abteilungsleiter bei der Deges, informierten, sei die Böschung „nach Plan ordentlich gebaut worden“. Es handele sich also nicht um einen Gewährleistungsfall, verursacht durch die Baufirma.

Der Grund für das Abrutschen eines Teils des oberen Böschungsdrittels sei auf die großen Niederschlagsmengen zurück zu führen. „Es muss saniert werden“, so Neumann.

Der abgeglittene Boden sei aufzunehmen, müsse aufbereitet und neu eingebaut werden, beschreiben Neumann und Behrmann das logistische Vorgehen. Denn mit dem Abrutschen hätten sich die einzelnen in den Hang eingebauten Bodenschichten vermischt.

Voraussichtlich Mitte nächster Woche sollen laut Neumann die Gutachten auch zum Arbeitsumfang und das Sanierungskonzept vorliegen. In Anlehnung daran „werden wir dann gemeinsam mit der Straßenverkehrsbehörde prüfen, ob während der Sanierung eine Teilöffnung des Autobahnabschnitts möglich sein wird“, erläuterte Egbert Neumann das weitere Vorgehen.

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