Bau A14 in Karstädt : A14-Baufortschritt planmäßig

Auch mit dem Ausbau der neuen Kreisverkehre – wie hier rechts an der  L13 in Richtung Dargardt von der B5 kommend – wurde bereits begonnen.
Auch mit dem Ausbau der neuen Kreisverkehre – wie hier rechts an der L13 in Richtung Dargardt von der B5 kommend – wurde bereits begonnen.

Derzeit laufen die Fundamentarbeiten im Bereich der zukünftigen Löcknitzquerung im Gemeindegebiet Karstädt im Zuge des A14-Baus. Zeitgleich begann Ausbau der beiden neu entstehenden Kreisverkehre.

svz.de von
10. März 2014, 22:00 Uhr

Großbaustelle an der Löcknitzquerung auf dem Gemeindegebiet Karstädt: Die Arbeiten am Streckenabschnitt 5 der A14 laufen auf Hochtouren, schwere Technik wie Baukräne und riesige Spundwandkästen gegenüber dem Abzweig von der B5 nach Postlin sind wahrlich nicht zu übersehen. „Das milde Wetter der vergangenen Wochen hat sich positiv auf den Baufortschritt ausgewirkt, so dass sich derzeit alle Arbeiten im Plan befinden“, heißt es aus der Presseabteilung der Deges (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH), die die 11,5 Kilometer lange Trasse zwischen Karstädt und Groß Warnow plant und baut.

Das heißt, wie die Deges mitteilt, dass „derzeit für die zukünftige Brücke im Zuge der Autobahn über die Löcknitz die Fundamentarbeiten in den hergestellten Spundwandkästen ausgeführt werden.“

Im Bereich der rund 200 Meter langen Autobahnbrücke über die zukünftige L13 haben parallel dazu die Bewehrungs- und Schalungsarbeiten an den Widerlagern begonnen. „Ein großer Teil der Dammschüttungen im Erdbau ist bereits abgeschlossen“, informierte die Deges auf Prignitzer-Nachfrage weiter.

Dem noch nicht genug: Zeitgleich wurde mit dem Ausbau der neu entstehenden Kreisverkehre nördlich und südlich der Löcknitzquerung begonnen. Die Erdarbeiten sind kaum zu übersehen. Wer sich aufgrund der regen Bautätigkeit das alles schwer vorstellen kann, der sollte in die Karstädter Gemeindeverwaltung gehen, dort stehen Schautafeln im Eingangsbereich, ein Blick darauf verdeutlicht einiges besser.

Wenn alles nach Plan verläuft und auch der nächste Winter nicht übermäßig hart wird, sollten die Arbeiten im Bauabschnitt der Löcknitzquerung im Sommer 2015 abgeschlossen sein.

Bevor im Oktober des vergangenen Jahres der Spatenstich erfolgte, war zuvor schon schwere Technik in diesem Bereich unterwegs. Denn bei der zuvor durchgeführten Baugrunderkundung wurden nicht tragfähige Böden angetroffen. Der Boden war zu weich und deshalb nicht geeignet, die neue Brücke zu tragen. Der nach dem Oberboden anstehende Baugrund musste in einer Tiefe zwischen einem halben und zwei Metern ausgetauscht werden. „Die Verbesserungen des Baugrundes durch Rüttelstopfsäulen sind planmäßig und erfolgreich abgeschlossen“, teilte die Deges jetzt mit.

In der weiteren Folge starten die Arbeiten am Streckenbaulos, welches auch die Anschlussstelle Karstädt umfasst. Nach vorbereitenden Maßnahmen und anschließendem Oberbodenabtrag beginnen dort die Brückenbauarbeiten und die anschließenden Erdarbeiten.



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