A 14 wieder vor Gericht

Bundesrichter verhandeln Klage zum Abschnitt Colbitz-Dolle / Befürworter protestieren beim BUND

svz.de von
13. Dezember 2013, 00:35 Uhr

Während die A 14 ab Karstädt in Richtung Mecklenburg gebaut wird, müssen Richter am Bundesverwaltungsgericht seit dieser Woche über den Abschnitt nördlich von Colbitz bis nach Dolle verhandeln. Nach einem Vergleich war der 1,5 Kilometer lange Abschnitt aus der Planfeststellung herausgenommen und ein Planänderungsbeschluss verabschiedet worden. Der BUND reklamiert nun, dass für die Umsetzung dieses Beschlusses erneut eine Beteiligung der Öffentlichkeit hätte stattfinden müssen. Auch seien Naturschutzbelange nicht ausreichend beachtet worden, argumentierte BUND-Anwalt Karsten Sommer in Leipzig. Dem hielt Rechtsanwalt Andreas Geiger als Vertreter des Landesverwaltungsamtes entgegen, die Prüfung der Umweltverträglichkeit der Maßnahme sei schon in der ersten Planfeststellung erfolgt. Eine erneute Prüfung sei nicht notwendig. Das Urteil steht aus.

Befürworter des A 14-Ausbaus wollen heute eine Mahnwache vor der Landesgeschäftsstelle des BUND in Magdeburg halten, mit der gegen die „Verzögerungstaktik“ der Umweltschützer protestiert werden soll.

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