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A 14-Planung stagniert: Konzepte für Ausbau der B 189 und der B 5

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erstellt am 21.Aug.2013 | 06:21 Uhr

Prignitz | Wie kann die vorhandene Straßeninfrastruktur in Altmark und Prignitz bedarfsgerecht ausgebaut werden. Welche realistischen und finanzierbaren Konzepte gibt es dazu? Mit diesen Themen beschäftigt sich eine Informations- und Diskussionsveranstaltung, zu der die Bürgerinitiative (BI) "Keine A 14" und der Bund für Umwelt und Naturschutz e. V. (BUND) gemeinsam einladen. Sie findet am Dienstag, 27. August, in Wittenberge (Kulturhaus) und eine Woche später, am Dienstag, 3. September, in Seehausen, Gasthaus Henkel (Große Brüderstraße) statt. Beginn ist jeweils um 19 Uhr.

Mitglieder beider Organisationen erarbeiten derzeit ein detailliertes Ausbaukonzept für die Bundesstraßen 189 und 5. In zwei öffentlichen Veranstaltungen sollen nun einzelne Aspekte und Abschnitte dieses Konzept vorgestellt und mit den Einwohnern vor Ort diskutiert werden.

Hintergrund dieser Initiative ist die stagnierende A 14-Planung. "Eine durchgängige A 14 ist selbst bei gesicherter Finanzierung nicht vor 2025 machbar. Da die Finanzierung aber völlig unklar ist, wird sich der Bau voraussichtlich scheibchenweise bis in die 30er Jahre hinziehen. Solange können aber Altmark und Prignitz nicht auf die Verbesserung der Erreichbarkeit, die als eines der Hauptziele der A 14 gilt, warten. Deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, nach einer Alternative zu suchen - und die besteht im Ausbau der B 189 und der B 5", erläutert Wilfried Treutler, einer der Autoren der BUND-Alternativplanung.

Das Konzept des BUND sieht den durchgängigen Ausbau der bestehenden Trassen von B 189 und B 5 zwischen Wolmirstedt in Sachsen-Anhalt und Karstädt in Brandenburg vor, mit alternierenden Überholspuren zu einer so genannten 2+1-Lösung. Für die Orte Dolle, Buchholz, Ziegenhagen, Erxleben und Premslin/Glövzin ist der Neubau von dreispurigen Ortsumfahrungen eingeplant. Alle Kreuzungen sollen planfrei gestaltet werden - das heißt, dass sich zwei oder mehr Verkehrswege nicht in derselben Ebene kreuzen. Es gibt damit keine Ampelkreuzungen mehr oder Kreisverkehre.

Der BUND und BI "Keine A 14" werden das Ausbaukonzept für B 189 und B 5 Ende September für den neuen Bundesverkehrswegeplan vorschlagen.

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