A 14: Ab Freitag eine Fahrspur frei

Auf der A14 geht es voran: Bis Ende Oktober werden in Höhe Karstädt-Groß Warnow auch die Böschungsarbeiten in Richtung Schwerin abgeschlossen sein.
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Auf der A14 geht es voran: Bis Ende Oktober werden in Höhe Karstädt-Groß Warnow auch die Böschungsarbeiten in Richtung Schwerin abgeschlossen sein.

Reparaturarbeiten an Böschung bis Ende Oktober / Freigabe des Teilstücks nach Ludwigslust bis Jahresende bestätigt

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27. September 2017, 10:02 Uhr

Eine gute Nachricht kam gestern aus dem Verkehrsministerium in Potsdam für die A 14: Die Reparaturarbeiten auf dem Teilstück Karstädt-Groß Warnow liegen im angekündigten Plan. „Am kommenden Freitag soll die Richtungsfahrbahn Magdeburg für den Verkehr freigegeben werden“, sagte Pressesprecher Steffen Streu.

Direkt im Anschluss erfolge die Sanierung der Böschungen auf der Richtungsfahrbahn Schwerin. Diese Arbeiten sollen bis zum 30. Oktober abgeschlossen sein. Ein genauer Termin für die Verkehrsfreigabe sei derzeit aber noch nicht sicher benennbar, schränkt Spreu ein.

Die Böschungsarbeiten waren nach einem Unwetter am 30. Juni notwendig geworden. Binnen 24 Stunden hatte es 100 Liter pro Quadratmeter geregnet. Große Teile der Böschung waren auf dem rund elf Kilometer langen Abschnitt abgerutscht. Die Arbeiten begangen spät und waren umfangreich: Rückbau beschädigter Wildzäune und Leitplanken, Entfernung des verbliebenen Oberbodens, zählt Streu auf. Allein das am schwersten betroffene Stück von Karstädt zur Löcknitzbrücke umfasste annähernd einen Kilometer.

Die Böschung wurde im Zuge der Sanierungsmaßnahmen aus „Sicherheitsgründen flacher angelegt“, erklärte der Pressesprecher. Eingebaut wurde ein Schotter-Sandgemisch für eine bessere Durchlässigkeit von Regenwasser.

Mit Freigabe des reparierten Teilstücks Ende Oktober rückt auch die durchgängige Befahrbarkeit bis Wismar in greifbare Nähe. Das noch in Bau befindliche Teilstück zwischen Groß Warnow und Ludwigslust soll spätestens Anfang Dezember frei gegeben werden, bestätigte das Schweriner Verkehrsministerium. Einen genauen Termin gebe es aber noch nicht.

Dieser steht auch weiter für das Planfeststellungsverfahren zur Elbquerung aus. „Wir gehen nach derzeitigem Stand davon aus, dass der Feststellungsbeschluss Ende des Jahres vorliegt“, sagte gestern Steffen Streu. Schon mehrfach war der Termin verschoben worden.

Fortschritte gibt es in Sachsen-Anhalt. Im August fiel der Startschuss zum Bau des Abschnittes von Colbitz bis zur künftigen Anschlussstelle Tangerhütte. Rund 72,5 Millionen Euro investiert der Bund in das 8,5 Kilometer lange Teilstück.

Der Bau bis Lüderitz wird sich nahtlos anschließen. Alle anderen Abschnitte sind in der Planung, teilte das Magdeburger Verkehrsministerium mit. Das bisher einzige fertig gestellte Teilstück in Sachsen-Anhalt liegt zwischen Wolmirstedt und Colbitz. Es ist nur knapp sechs Kilometer lang, wurde im Oktober 2014 übergeben und war der erste fertige Abschnitt auf der gesamten Nordverlängerung die 154 Kilometer lang ist und 2004 durch den Bundestag bestätigt wurde.
 

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