Teilstück Karstädt-Groß Warnow : A 14: Ab Freitag eine Fahrspur frei

Letzte Arbeiten in Richtung Grabow, Im Dezember wird der Abschnitt fertig.
Letzte Arbeiten in Richtung Grabow, Im Dezember wird der Abschnitt fertig.

Reparaturarbeiten an Böschung bis Ende Oktober: Freigabe des Teilstücks nach Ludwigslust bis Jahresende bestätigt

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27. September 2017, 21:00 Uhr

Eine gute Nachricht für die A 14 kam am Mittwoch aus dem Verkehrsministerium in Potsdam: Die Reparaturarbeiten auf dem Teilstück Karstädt-Groß Warnow liegen im angekündigten Plan. „Am kommenden Freitag soll die Richtungsfahrbahn Magdeburg für den Verkehr freigegeben werden“, sagte Pressesprecher Steffen Streu.

Direkt im Anschluss erfolge die Sanierung der Böschungen auf der Richtungsfahrbahn Schwerin. Diese Arbeiten sollen bis zum 30. Oktober abgeschlossen sein. Ein genauer Termin für dessen Verkehrsfreigabe sei derzeit aber noch nicht sicher benennbar, schränkt Spreu ein.

Die Böschungsarbeiten waren nach einem Unwetter am 30. Juni notwendig geworden. Binnen 24 Stunden hatte es 100 Liter pro Quadratmeter geregnet. Große Teile der Böschung waren auf dem rund elf Kilometer langen Abschnitt abgerutscht.

Die Arbeiten begannen spät und waren umfangreich: Rückbau beschädigter Wildzäune und Leitplanken, Entfernung des verbliebenen Oberbodens, zählt Streu auf. Allein das am schwersten betroffene Stück von Karstädt zur Löcknitzbrücke umfasste annähernd einen Kilometer.

Die Böschung wurde im Zuge der Sanierungsmaßnahmen aus „Sicherheitsgründen flacher angelegt“, erklärt der Pressesprecher. Eingebaut wurde ein Schotter-Sand-Gemisch für eine bessere Durchlässigkeit von Regenwasser.

Mit Freigabe des reparierten Teilstücks Ende Oktober/Anfang November rückt auch die durchgängige Befahrbarkeit bis Wismar in greifbare Nähe. Das noch in Bau befindliche Teilstück zwischen Groß Warnow und Ludwigslust soll spätestens Anfang Dezember frei gegeben werden, bestätigte das Schweriner Verkehrsministerium. Einen genauen Termin gebe es aber noch nicht.

Dieser steht auch weiter für das Planfeststellungsverfahren bis zur Elbquerung aus. „Wir gehen nach derzeitigem Stand davon aus, dass der Feststellungsbeschluss Ende des Jahres vorliegt“, sagte gestern Steffen Streu. Schon mehrfach war der Termin verschoben worden.

Fortschritte gibt es in Sachsen-Anhalt. Im August fiel der Startschuss zum Bau des Abschnittes von Colbitz bis zur künftigen Anschlussstelle Tangerhütte. Rund 72,5 Millionen Euro investiert der Bund in das 8,5 Kilometer lange Teilstück. Der Bau des bis Lüderitz soll sich nahtlos anschließen. Alle anderen Abschnitte sind in der Planung, teilte das Magdeburger Verkehrsministerium mit. Das bisher einzige fertiggestellte Teilstück in Sachsen-Anhalt liegt zwischen Wolmirstedt und Colbitz.

Es ist nur knapp sechs Kilometer lang, wurde im Oktober 2014 übergeben und war der erste fertige Abschnitt auf der gesamten Nordverlängerung die 154 Kilometer misst und 2004 durch den Bundestag bestätigt wurde.
 


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