Perleberg : Haushalt scheitert in erster Runde

Foto: dpa
Foto: dpa

Abgeordnete lehnen Entwurf ab und erarbeiten Fragenkatalog / Buchholz und Sükow hoffen auf Dorftreff

23-11368046_23-66107915_1416392335.JPG von
07. Mai 2019, 05:00 Uhr

Einziger Tagesordnungspunkt im Finanzausschuss der Perleberger Stadtverordnetenversammlung war die Debatte um den Haushalt 2019/2020. Und da war man binnen von Minuten durch. Der Grund: Es gebe noch Diskussionsbedarf. Man habe einen fraktionsübergreifenden Fragenkatalog erarbeitet. Erste Fraktionen haben dazu Gespräche aufgenommen, so der stellvertretende Ausschussvorsitzender Dirk Rumpel (Linke). Weitere mit den Fachbereichsleitern sollen folgen. So wurde der Beschlussentwurf in seiner derzeitigen Fassung erst einmal vom Finanzausschuss abgelehnt. Eine Beratung mit den Fachbereichen ist nun geplant, bevor dann am 16. Mai die Beschlussvorlage in der gemeinsamen Sitzung von Haupt- und Finanzausschuss beraten wird.

Im Vorfeld hatten Nadja Schwark, Ortsvorsteherin, und Joachim Jahrow, Wehrführer von Groß Buchholz noch einmal ein Plädoyer für ein Dorfgemeinschaftshaus im Ort gehalten. Nadja Schwark bat im Namen der Dorfbewohner, dass man den Ankauf und die Sanierung des entsprechenden Gebäudes in den Haushalt mitaufnehmen möchte. Der Ortswehrführer betonte, dass man keine teuere Variante wolle, sondern eine, die den Anforderungen gerecht werde. Mit diesem Objekt könne man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen – für die Feuerwehr und die Dorfgemeinschaft. 15 Jahre, seit die Gaststätte im Dorf nicht mehr bestehe, improvisiere man in Groß Buchholz. „Wir haben das noch gelernt, die Jugend nicht mehr. Aber sie will Dorfgemeinschaft leben und es wäre mehr als schade, wenn das den Bach runtergeht.“

Dirk Rumpel stellte in Aussicht, dass die Dorfgemeinschaftshäuser, denn auch Sükow kämpft seit langem um ein solches, in der Debatte zum Haushalt eine positive Rolle spielen werden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen