Perleberg macht sich frühlingsfein : 8000 Frühblüher werden gepflanzt

In den Farben Perlebergs – Blau, Gelb und Weiß – zieht das blühende Stadtwappen seit gestern wieder alle Blicke am Stadtpark auf sich. 3210 Stiefmütterchen haben die jungen Gärtner Jannette Radewald und Christian Gragert vom Stadtbetriebshof gepflanzt.
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In den Farben Perlebergs – Blau, Gelb und Weiß – zieht das blühende Stadtwappen seit gestern wieder alle Blicke am Stadtpark auf sich. 3210 Stiefmütterchen haben die jungen Gärtner Jannette Radewald und Christian Gragert vom Stadtbetriebshof gepflanzt.

Stadtwappen aus Stiefmütterchen entbietet bereits blühendes Willkommen / Rund 250 Bänke werden wieder aufgestellt

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17. März 2016, 05:00 Uhr

Die Stadt stellt sich auf Frühling ein. „Vom Winter blieben wir in diesem Jahr größtenteils verschont“, konstatiert Holger Schelle, stellvertretender Leiter des Stadtbetriebshofes. Nur etwa 100 Tonnen Salz mussten ausgebracht werden, um Straßen und Wege abzustumpfen. „Das ist in etwa ein Drittel der Menge, die sonst benötigt wird“, so Schelle.

Derweil sind die Rabatten in der Stadt vom Winterschmuck beräumt. In den nächsten Tagen werden sie mit Frühblühern bepflanzt, vor wiegend Stiefmütterchen. Zirka 8000 habe die Stadt eingekauft. „Bis Ostern werden wir es aber nicht ganz schaffen, alles auf Frühling auszurichten“, räumt Holger Schelle ein, denn auch die Blumenschalen und die kleinen Beete entlang des Stadtparks werden wieder einen blühenden Schmuck erhalten. Das Wappen im Stadtpark hingegen entbietet in den Farben Perlebergs bereits seit gestern seinen blühenden Gruß.

Doch nicht nur gepflanzt wird derzeit. Aufgebaut werden auch rund ein Kilometer Krötenzaun entlang der Straße nach Bad Wilsnack. Die ersten Kröten sind bereits auf Freiersfüßen und sofern die Sonne höher steht, es nachts nicht mehr so kalt ist, kann man zuschauen, wie die Amphibien Richtung Karpfenteiche unterwegs sind, um sich hier zu paaren. Natur- und Artenschutz heißt die Ein-Euro-Job-Maßnahme, die vier Männern und Frauen ein halbes Jahr Arbeit unter anderem auch hier verheißt.

Ideale Bedingungen inzwischen auch für den Wegebau. Kollegen des Stadtbetriebshofes haben Anfang der Woche hinter dem Kreisarchiv die alten Bankette aufgenommen, den Boden aufgefüllt profiliert und angewalzt. Seit Montag sind sie in Düpow am Wirken.

Und auch an bzw. auf den Gehwegen in Stadthoheit gibt es wieder reichlich Arbeit. So war der Bürgersteig zwischen Karl- und Friedensstraße abgesackt und wurde wieder entsprechend hergerichtet wie auch die Zuwegung zur Brücke Neue Mühle. Auch hier wurde der Gehweg neu hochgepflastert.

Es gibt aber noch eine Reihe mehr zu tun, bringt es Holger Schelle auf den Punkt. Die über 3000 Regeneinläufe in der Stadt und den Ortsteilen müssen gesäubert und auch die rund 250 Parkbänke wieder aufgestellt werden. „Die ersten stehen bereits, die nächsten werden folgen und parallel dazu werden defekte Bänke auch noch aufgearbeitet“, listet der stellvertretende Betriebshofleiter kurz auf.

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