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Der Prignitzer

22. November 2017 | 21:41 Uhr

Karstädt : 80 Wohnungen vor Abriss

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

GWG baut Neubaublocks in der Straße der Freundschaft 18 bis 23 im Herbst zurück

von
erstellt am 10.Jan.2015 | 12:00 Uhr

Der Rückbau von Wohnblocks in Karstädt geht in diesem Jahr weiter. „Wir haben Ende des vergangenen Jahres an drei Terminen mit allen betroffenen Mietern gesprochen. Teilweise sind sie schon ausgezogen. Es betrifft insgesamt 25 Mieter“, sagte Klaus Neumann, der Geschäftsführer der GWG Perleberg/Karstädt auf Prignitzer-Nachfrage. Es geht um den Neubaublock 18 bis 23 in der Karstädter Straße der Freundschaft, in dem 80 Wohnungen vorhanden sind. Er soll im Oktober dieses Jahres abgerissen werden.

Neumann macht deutlich, dass die GWG derzeit in Karstädt einen Leerstand von 130 Wohnungen hat. „Und es wird immer mehr.“ Derzeit renoviert die Wohnungsgesellschaft weitere leerstehende Wohnungen in ihren anderen Karstädter Neubaublocks, damit betroffene Mieter, wenn denn Interesse besteht, aus den Nummern 18 bis 23 dort einziehen können. „Bis Oktober wird das alles abgeschlossen sein“, so Neumann. Von den dann noch leerstehenden Wohnungen sollen bei Bedarf welche an Spätaussiedler- oder Flüchtlingsfamilien vermietet werden.

Bereits im Oktober 2013 hatte die GWG nach entsprechender Entkernung den Block in der Straße der Freundschaft 25 bis 29 abgerissen, in dem 50 Wohnungen vorhanden waren. „Trotzdem haben wir noch diesen hohen Leerstand“, sagt Neumann. Er weist aber auch auf die Dringlichkeit hin, denn nur noch in diesem Jahr werden solche Vorhaben gefördert. Denn diese Maßnahme gehört zum Förderprogramm Stadtumbau Ost, Teilprogramm Rückbau, und wird zu 100 Prozent gefördert. Die Gemeinde Karstädt ist auch wie schon beim Abriss 2013 zwar Zuwendungsempfänger der Fördermittel, gibt diese aber der GWG weiter.

Mit der dann freien Fläche schwebt der Wohnungsgesellschaft eine weitere Grünfläche vor, wie schon mit dem freigewordenen Areal des Blocks 25 bis 29. „Da muss aber die Gemeinde sagen, was sie möchte“, meinte Neumann abschließend.

 

 

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