Willfried Lattorff : 80 Jahre alt und agil wie immer

Gemeinsam mit seiner Ehefrau Christel gab es gestern als Überraschung auch eine Rundfahrt mit dem Tschaika aus dem Blaulichtmuseum Beuster, chauffiert von Ralf von Hagen, initiiert vom Präsidenten der Schützengilde.
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Gemeinsam mit seiner Ehefrau Christel gab es gestern als Überraschung auch eine Rundfahrt mit dem Tschaika aus dem Blaulichtmuseum Beuster, chauffiert von Ralf von Hagen, initiiert vom Präsidenten der Schützengilde.

Willfried Lattorff hatte gestern viele Hände zu schütteln / der engagierte Ehrenamtler ist gleich in zwei Vereinen sehr aktiv

svz.de von
23. Juli 2014, 08:00 Uhr

Hände schütteln, für Glückwünsche danken, das Ehrensalut der Schützengilde mit Würde entgegennehmen, mit Frau Christel eine Runde im Oldtimer-Tschaika fahren, organisatorische Fäden ziehen. Der gestrige Vormittag war für Willfried Lattorff alles andere als ruhig. Ausgemacht hat ihm der Trubel augenscheinlich nichts. Lattorff war agil, so wie man ihn in Wittenberge kennt. Dass der Mann gestern seinen 80. Geburtstag feierte, ist kaum vorstellbar.

Verwandte, Freunde und Bekannte trafen sich wie auch Vertreter aus Wittenberger Vereinen auf dem Gelände der Schützengilde. Seit 1992 gehört Lattorff der Gilde an, war 15 Jahre lang ihr Vizepräsident und ihr Kommandeur. Seit gestern darf er sich mit dem Titel Ehrenkommandeur schmücken. Den verlieh die Gilde mit ihrem Präsidenten Ingo Rodowski an Lattorff.

Als engagierter Ehrenamtler hat Willfried Lattorff über Jahrzehnte auch den Rassegeflügelzuchtverein 1889 Wittenberge und Umgebung mit geprägt. 1948 trat er dem Verein bei, wurde 1952 schon in den Vorstand gewählt und stand seit 1979 bis zum vergangenen Jahr dem Verein vor. Rico Fathke als erfahrenes Vereinsmitglied übernahm das Amt, gratulierte gestern natürlich auch dem Jubilar. Willfried Lattorff ist jetzt der Ehrenvorsitzende im Verein.

Mit Hochachtung sprach als Gratulant gestern auch Wittenberges Bürgermeister Dr. Oliver Hermann von dem, was Lattorff mit seinem Einsatz in gleich zwei Vereinen, und das bis ins hohe Alter hinein, im Ehrenamt leistet. Die Stadt hat diesen Einsatz bereits 2009 in besonderer Weise gewürdigt. Lattorff durfte sich in das Ehrenbuch von Wittenberge eintragen.

„Halbe Sachen gibt es bei mir nicht“, sagt Lattorff. Das sei sein Motto all die Jahre im Ehrenamt gewesen und werde es auch weiterhin sein. „Wichtig ist für uns Vereine nicht nur das gute Auskommen untereinander, sondern auch die gute Zusammenarbeit mit der Stadt. Das klappt und ist gut für Wittenberge“, ist Lattorff zufrieden.

Was wäre ein erfolgreicher Mann ohne die Frau an seiner Seite?

„Ohne meine Christel hätte ich das alles nicht bewältigt. Das muss unbedingt geschrieben werden“, sagt Lattorff.


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