Glückspilz-Gewinnspiel : 713,13 Euro für Glückspilze Karin und Michael Gram

Glücksfee Krystyna Ramin (r.) mit Blumen und den Gewinnen für Karin und Michael Gram (v. l.) sowie Hildegard Maurer.
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Glücksfee Krystyna Ramin (r.) mit Blumen und den Gewinnen für Karin und Michael Gram (v. l.) sowie Hildegard Maurer.

Freitag, der 13., beschert Ehepaar Hauptpreis im Gewinnspiel von Lotto Brandenburg und dem „Prignitzer“

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16. Juni 2016, 10:00 Uhr

In der Absicht, Hildegard Maurer bei der Auswahl behilflich zu sein, folgen Karin und Michael Gram gestern völlig ahnungslos in das Geschäft von Krystyna Ramin in der Berliner Straße. „Wenn jemand Hilfe braucht, können sie nicht Nein sagen“, weiß Hildegard Maurer und so ist die Überraschung dann auch gelungen: Mit einem Blumenstrauß und einem Scheck über 713,13 Euro von Lotto Brandenburg erwartet die Inhaberin der Verkaufsstelle die beiden Glückspilze. Sie sind die Hauptgewinner des Gewinnspiels von Lotto Brandenburg und unserer Zeitung.

„Freitag, der 13.“ beschert so den Grams einen Glückstag. „Und ich habe mit den beiden das große Los gezogen“, ergänzt Hildegard Maurer. Sie hat das Perleberger Ehepaar vorgeschlagen und kann sich als Dankeschön über ein Los der Glücksspirale freuen.

Es gebe nichts, was Karin und Michael Gram nicht für sie tun. Vor vier Jahren habe sie einen Unfall gehabt. Das Laufen falle ihr seither schwer, sie sei auf Hilfe angewiesen. Für das Ehepaar keine Frage: „Sie fahren mich, wohin ich muss, ob zum Arzt oder zum Einkauf, packen zu, wo es nötig tut“, berichtet die 89-Jährige. Und auch eine Spritztour über die Dörfer sei nichts Außergewöhnliches. Als im vergangenen Jahr der Geburtstag der Seniorin anstand, krempelten die Grams die Ärmel hoch und auf ging’s ans Renovieren. Wohnzimmer und Korridor haben sie malermäßig auf Vordermann gebracht, sämtliche Schwellen entfernt, so dass „meine Wohnung jetzt barrierefrei ist“, freut sich Hildegard Maurer. Anschließend wurden die Möbel poliert, Gardinen gewaschen und Fenster geputzt – „alles ganz selbstverständlich“. Für so viel Hilfsbereitschaft angemessen zu danken, falle schwer. „Da war die Aktion im Prignitzer wie ein Wink des Himmels“, gesteht Hildegard Maurer sichtlich glücklich, dass es geklappt hat.

„Wahnsinn“, die Grams können immer noch nicht fassen, wie ihnen geschieht. Es sei doch die Bekannte ihrer Eltern, „die Beste“, der sie unter die Arme greifen.

Schon als Kind sei Karin oft bei „Hildchen“, wie sie sie liebevoll nennt, gewesen, mit deren Nichte sei sie in die Schule gegangen, erzählt Karin Gram. Nun, da die Eltern verstorben sind, kümmern sie sich eben um deren Freunde und Bekannte. „Die habe ich mitgeerbt“, fügt Karin Grams lachend an. So weit es geht, wird geholfen, denn sie sei noch berufstätig, arbeite als Dolmetscherin in Berlin. „Wenn sie nicht kann, springt ihr Mann ein“, berichtet Hildegard Maurer. Insofern sei sie nie allein auf sich gestellt. Die beiden Glückspilze planen von dem Gewinn etwas Besonderes, wie sie verraten. „Im Oktober geht es eine Woche nach Kreta. Das Geld wandert in die Urlaubskasse und wenn wir dort sind, dann denken wir natürlich an unser Hildchen in Perleberg.“

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