Städtepartnerschaft Karstädt : 571 Kilometer für die Freundschaft

Rommerskirchens Bürgermeister Dr. Martin Merten (5.v.r. neben Karstädts Bürgermeister Udo Staeck) überbrachte gemeinsam mit fünf weiteren Mitarbeitern seiner Verwaltung die Einladung zum Partnerschaftsjubiläum.  Fotos: Manfred Drössler
Rommerskirchens Bürgermeister Dr. Martin Merten (5.v.r. neben Karstädts Bürgermeister Udo Staeck) überbrachte gemeinsam mit fünf weiteren Mitarbeitern seiner Verwaltung die Einladung zum Partnerschaftsjubiläum. Fotos: Manfred Drössler

25-jähriges Jubiläum der Städtepartnerschaft Karstädt-Rommerskirchen wird gefeiert / Anmeldung erwünscht

svz.de von
10. Juni 2016, 10:00 Uhr

Jetzt ist der Termin offiziell: Vom 24. bis 26. September (nicht wie im Amtsblatt veröffentlicht 23. bis 25. September) soll das 25-jährige Bestehen der Partnerschaft zwischen Karstädt und Rommerskirchen in der nordrheinwestfälischen Gemeinde feierlich begangen werden.

Die Einladung dazu überbrachte kürzlich eine Delegation aus Rommerskirchen unter Leitung von Bürgermeister Dr. Martin Merten. Zum 20-jährigen Jubiläum 2011 folgten etwa 50 Rommerskirchener einer Einladung nach Karstädt. „Jetzt freuen wir uns auf zahlreichen Gegenbesuch“, betonte Merten. Er war vor seiner Wahl zum Bürgermeister 2014 Fraktionsvorsitzender der SPD im Gemeindeparlament und gehörte 2011 auch der Gästedelegation an, die Karstädt besuchte. „In den fünf Jahren bis jetzt hat sich in Karstädt wiederum viel getan“, fasste Merten seine Eindrücke zusammen, die er bei seinem aktuellen Besuch sammelte. Zu Mertens Delegation gehörten auch junge Leute, wie Marie Broekmanns oder Bele Hoppe. „Wir sind beeindruckt von der großen Flächengemeinde Karstädt, vom Freibad, das mit viel Liebe und Engagement geführt wird, von der aktiven Rolle der 17 Feuerwehren oder dem sozialen und gesellschaftlichen Engagement in den vielen Ortsteilen, um nur einige Beispiele zu nennen”, erklärten die 23- bzw. 26-jährigen Verwaltungsmitarbeiterinnen.

Bewusst ist sowohl Merten als auch Udo Staeck, Bürgermeister der Gemeinde Karstädt, und Karstädts Ortsvorsteher André Lüdemann, dass die 571 Kilometer zwischen beiden Orten der Besuchsdichte gewisse Grenzen setzen. Größere Treffen seien nur alle vier, fünf Jahre machbar. Doch sollte es darüber hinaus viele Kontakte geben, ob zwischen den Kirchengemeinden, den Landfrauen (wie bereits praktiziert), auf Vereins- oder privater Ebene. Anschieben wolle man den Jugendaustausch, hieß es. In Karstädt könne man dafür den Komplex von Blockhütten und Zelten, Schwimmbad, Sportplatz und Löcknitzhalle nutzen, waren sich Staeck und Lüdemann einig. Auch auf Ebene der Schützenvereine ließe sich etwas anschieben.

Um die Fahrt organisatorisch gut vorbereiten zu können (Busgröße, benötigte Übernachtungen usw.) bittet die Gemeinde, dass sich Interessenten bis zum 10. August bei Hauptamtsleiterin Beatrice von Lentzke (038797/ 77103) melden. Die Buskosten trägt die Gemeinde, Kosten für Unterkunft und Verpflegung sind selbst zu übernehmen.

Bei der Anmeldung soll angegeben werden, ob eine Übernachtungsmöglichkeit gewünscht wird – einige Karstädter haben bereits private Kontakte. Den genauen Reiseplan will die Gemeinde noch bekannt geben.

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