Gastlichkeit : 22 besonders gastliche Lokale

Gruppenbild nach der gestrigen Preisverleihung auf der Schlossterrasse in Grube.
Gruppenbild nach der gestrigen Preisverleihung auf der Schlossterrasse in Grube.

Prignitzer Gastronomen und Hoteliers ließen sich zertifizieren

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24. November 2015, 18:18 Uhr

Sie haben den Restauranttest bestanden: 22 Lokalitäten im Reisegebiet Prignitz dürfen sich seit gestern mit der Marke „Prignitzer Gastlichkeit“ schmücken. Die Zertifizierung erfolgt unter dem Dach der Marke „Brandenburger Gastlichkeit“. Gestern überreichten Olaf Lücke, Hauptgeschäftsführer des Dehoga Brandenburg e. V., Barbara Nitsche von der IHK Potsdam, Landrat Torsten Uhe und Dr. Oliver Hermann als Vorstandsvorsitzender des Tourismusverbandes Prignitz e. V. Urkunden und Werbeplaketten. Die teilnehmenden Häuser stehen für Stil, urige Gemütlichkeit, für die Verwendung regionaler Produkte, für traditionelle Gerichte ebenso wie für moderne Küche, nicht zu vergessen für einen besonders aufmerksamen Service.

Tester besuchten zuvor inkognito und unangemeldet die beteiligten Unternehmen und bewerteten sie nach zahlreichen Kriterien. Unter die Lupe genommen wurden bei diesem so genannten Mystery Check u. a. Ambiente, Mitarbeiter, Speisen und Getränke. Höher als in den Vorjahren wurde der Einsatz regionaler Produkte bewertet. Das Qualitätssiegel erhalten nur Betriebe, die eine Mindestpunktzahl von 76 Prozent erreichen – das schafften alle, die sich für die Bewertung angemeldet hatten. „Mit der Teilnahme an der Prignitzer Gastlichkeit stärken die ausgezeichneten Betriebe das Image sowohl ihres eigenen Hauses als auch der Region“, konstatiert Olaf Lücke. Uwe Neumann, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Prignitz, ergänzt: „Die Gastlichkeit ist für den Hotelier und Gastronomen nicht nur eine Möglichkeit, gegenüber dem Gast sein Qualitätsversprechen zu geben, sondern auch ein geeignetes Instrument, mögliche eigene Schwachstellen zuerkennen und diese zu beheben, um seinen Betrieb weiter voran zubringen.“

Genau darauf, so Olaf Lücke, hätten Gastronomen und Hoteliers selbst besonderen Wert gelegt. So gab es erstmals in der Auswertung einen anonymisierten Vergleich und einen errechneten Durchschnitt aus allen Ergebnissen. Damit könne sich jeder nun selbst besser einordnen und wisse, woran noch zu feilen sei. Mit Blick auf die steigenden Ansprüche, sowohl einheimischer Gäste als auch Touristen, ein nicht ganz unwesentlicher Faktor – ebenso wie die Darstellung nach außen. In dieser Angelegenheit gibt es mit der „Gastlichkeit“-Zertifizierung, die immer für zwei Jahre gilt, 2015 ein regelrechten Quantensprung: Unter dem Dach der „Brandenburger Gastlichkeit“ ist ein stark modernisierter und jetzt auch für mobile Endgeräte tauglicher Internetauftritt geschaltet, der sowohl mit der Seite „Reiseland Brandenburg“ als auch mit der des Prignitzer Tourismusverbandes verlinkt ist. Für die Präsenz wurde von der Agentur Schweiger Design im Auftrag der Dehoga zudem eine App programmiert. Damit, so die Verantwortlichen, könne man der Digitalisierung und den damit einhergehenden Werbeeffekten Schub verleihen. Vielleicht auch ein Argument für künftige Zertifizierungen, denn mit 22 Betrieben waren es 2015 etwas weniger Teilnehmer als in zurückliegenden Jahren.

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