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Straßenbau : 2016 geht das Bauen in der Wittenberger weiter

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Derzeit Planung der Arbeiten bis ran an die Feldstraße

von
erstellt am 13.Mai.2015 | 20:00 Uhr

Der erster Sanierungsabschnitt in der Wittenberger Straße nimmt Gestalt an. Der Marienplatz ist weitgehend fertiggestellt. Auch die Kanalbauarbeiten im gesamten Bereich sind abgeschlossen. Straßenbegleitend zum Marienplatz wurden schon die Bäume gepflanzt. Im Juli, so rechnet Bauamtsleiter Hagen Boddin, dürfte dieser Straßenabschnitt samt Marienplatz fertig sein, der Verkehr hier wieder rollen. Die Zeit dauere es aber noch, denn der WTAZV will bis dahin den Hauptschmutzwasserkanal und die Hausanschlüsse in der Beguienen- und Nachtigallstraße erneuert haben. Die Straßen werde anschließend wieder hergestellt, nicht aber saniert.

Und was passiert in der Wittenberger weiter? Die Fördermittel, damit es hier weitergeht, sind inzwischen da. Die Stadt ist derweil bei der Planung der Arbeiten bis ran an die Feldstraße. Auch die beiden Einbahnstraße links und rechts vom Grahlplatz werden gleich mitsaniert. Ziel ist, über den Jahreswechsel die Arbeiten auszuschreiben, so dass im neuen Jahr bei beständig offenem Wetter sofort mit der Bauerei begonnen werden könne, umreißt der Bauamtsleiter die Zeitschiene.

Zeit werde vor allem der neue, von der sogenannten Nennweite her größere Regenwasserkanal in Anspruch nehmen. „Wir haben hier ein relativ großes Regenwassereinzugsgebiet. Das erfordert laut unseres Generalentwässerungsplanes eine entsprechend große Rohrdimension “, erläutert Hagen Boddin. Der Kanal muss dann über den Grahlplatz, die Wittenberger Straße bis hin zur Stepenitz verlegt werden. Derzeit werde geprüft, ob man mit dem Kanal die Bahngleise unterquere oder davor unter dem Polloweg entlang gehe. Eine Bahnunterquerung sei allerdings sehr schwierig und aufwendig, gibt Boddin zu bedenken.

Der historische Kanal, der vor rund 100 Jahren gebaut wurde, verlaufe durch den Goethepark. An vielen Stellen sei er nicht mehr intakt bzw. verwurzelt. Bei Starkregen komme es so immer wieder zu zeitweisen Überschwemmungen vor allem im Bereich des Grahlplatzes.

Zwischen 1,2 und 1,5 Millionen Euro werden die Gesamtkosten für diesen Sanierungsabschnitt schätzungsweise liegen.  

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