Wirtschaft : 2015: Ein gutes Markt-Jahr

Detlef Franke (r.) und sein Team von der Prignitzer Kartoffelhandel und Fruchtvertrieb GmbH beim Kartoffelmarkt 2015. Der Markt erwies sich als Publikumsmagnet und soll das auch 2016 wieder sein.
Detlef Franke (r.) und sein Team von der Prignitzer Kartoffelhandel und Fruchtvertrieb GmbH beim Kartoffelmarkt 2015. Der Markt erwies sich als Publikumsmagnet und soll das auch 2016 wieder sein.

Betreiber Bernd Gellesch mit Resümee und Ausblick

von
21. Januar 2016, 12:00 Uhr

Die drei größten thematischen Märkte in der Stadt wertet Betreiber Bernd Gellesch für das vergangene Jahr als Erfolg. Gellesch war vorgestern Abend Gast im Kulturausschuss des Stadtparlaments, zog dort ein Resümee für 2015, gab zugleich einen Ausblick auf dieses Jahr und stellte sich den Fragen der Abgeordneten. Sowohl der Suern-Hansen-Markt im Frühling als auch der Kartoffelmarkt im Herbst und der Weihnachtsmarkt im Dezember hätten sich in jeder Hinsicht positiv gestaltet. Modifikationen und teils auch Neuerungen seien dennoch für 2016 avisiert, wie Bernd Gellesch herausstellte.

So soll es beim Suern-Hansen-Markt am 5. März, bei dem sich bekanntlich alles rund um den Knieper dreht, ein Schaukochen mit Erklärungen geben, möchte Gellesch mehr als bisher Informationen über landwirtschaftliche Erzeugnisse herüberbringen. Dazu sei er mit der Marketinggesellschaft „pro agro“ im Gespräch. Aus der Runde der Abgeordneten kam der Vorschlag, auf heimische Anbieter und Köche zurückzugreifen. Annett Jura regte für diesen Markt und auch für den Kartoffelmarkt, der am 1. Oktober stattfinden wird, an, sich bezüglich der Kontakte mit dem Tourismusverband Prignitz kurzzuschließen: „Wir bespielen jedes Jahr die Grüne Woche in Berlin, wo Prignitzer Gastronomen täglich Knieperkreationen zubereiten“, brachte sie als Argument ein. Edwin Grönboldt, Geschäftsführer der Agrargenossenschaft Quitzow, bemerkte, dass sein Unternehmen als großer Kartoffelanbaubetrieb bereit wäre, den thematischen Markt im Oktober mitzugestalten, „wenngleich der Termin für uns etwas schwierig ist, weil wir da enorm viel zu tun haben.“ Er habe das Gespräch mit den Quitzowern in der Vergangenheit bereits gesucht, so Gellesch, leider kam es aber bislang zu keiner Kooperation.

Zum wiederholten Male wurde vorgestern auch der Wunsch geäußert, mehr einheimische Künstler in das kulturelle Rahmenprogramm der Märkte zu integrieren.

Was den Weihnachtsmarkt anbelangt, so müsse man dieses Jahr dem Müllproblem besser Herr werden, verdeutlichte Bernd Gellesch. „Mit rund 40 Kubikmetern haben wir da eine Schallgrenze erreicht. Wir denken über Mehrweggeschirr oder eine zentrale Waschanlage nach“, ergänzte er. Modifikationen soll es zudem bei der Bühne geben. Sie sei zu klein und zu flach gewesen. Und auch ein Wechsel beim Schausteller sei geplant, um andere und neue Attraktionen bieten zu können.  

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen