Gewerbegebiet an der B189 : 200 neue Arbeitsplätze

Bauen für das neue Werk der MV Pipe an der B 189.
Bauen für das neue Werk der MV Pipe an der B 189.

Areal ist zum gefragten Standort überregionaler und hiesiger Firmen geworden

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05. August 2015, 08:00 Uhr

Seit knapp einer Woche baut die MV Pipe Technologies GmbH im Industrie- und Gewerbegebiet an der B 189 ein Werk, in dem Rohre für Brandschutzanlagen vorgefertigt und beschichtet werden. Diese mit rund 40 Millionen Euro bezifferte Investition markiert ein weiteres bedeutendes Ereignis in der Ansiedlungsentwicklung dort.

Bauamtsleiter Martin Hahn verweist auf eine insgesamt sehr positive Entwicklung dort in den letzten fünf Jahren, die sich in mehreren erfolgreichen Ansiedlungen sowohl regionaler als auch überregionaler Firmen in erster Linie aus dem Bereich des produzierenden Gewerbes ausdrückt. „Diese Ansiedlungserfolge sind u. a. auf das gute Zusammenwirken innerhalb des RWK und zwischen Land, Landkreis, TGW und der Stadt zurückzuführen. “ Insgesamt seien rund 200 Arbeitsplätze neu geschaffen worden.

Zu jenen, die sich an der B 189 niederließen, gehörte 2010 die Winkelmann GmbH & Co KG. Drei Jahre später erfolgte eine Erweiterung.

Seit 2011 produziert das Unternehmen Francotyp Postalia im Gewerbegebiet.

Im Wettbewerb auch internationaler Standorte konnte sich die Stadt durchsetzen und das österreichische Dämmstoff Unternehmen Austrotherm nach Wittenberge holen. Die Möglichkeit, günstig ein Grundstück zu erwerben, ausgebildetes Personal, reibungslose Zusammenarbeit mit den Genehmigungsbehörden nannte die Geschäftsführung beim Neujahrsempfang des RWK als einige Gründe für Wittenberge. Die Österreicher haben laut Hahn rund 40 Millionen Euro investiert. Es entstanden 70 Arbeitsplätze.

Der Bauamtsleiter betont aber auch, dass „neben den genannten Großansiedlungen überregionaler Firmen, die selbstverständlich wichtig sind und ausstrahlen, auch die Investitionen der regional ansässigen Firmen bedeutsam seien. Dazu zählen Lau Förderanlagen, die Schacht GmbH Hoch- und Niederspannung, die Inoxx Laser GmbH, die Firma Köhler Rollladenbau GmbH. Der Bauamtsleiter unterstreicht: „Aus Sicht der Stadt sind diese Ansiedlungen bzw. Erweiterungen ein ebenso wichtiges Signal für die positive Entwicklung und Stabilität des Standortes.“

Wegen der zahlreichen Ansiedlungen war 2014 eine Erweiterung der Gewerbegebietsflächen erforderlich. Zu jener Zeit bot das Gelände nicht genügend zusammenhängende Fläche, war damit für die MV Pipe erst einmal uninteressant. Verwaltung und Abgeordnete agierten sehr zügig. Mit finanzieller Unterstützung des Landes schufen sie infrastrukturelle Voraussetzungen. Dazu wurde z. B. der Kypgraben verlegt. MV Pipe entschied sich für den Standort hier.  


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