Frauenheilkunde : 200. Baby – Hallo Pepe Valentin

Baby Nr. 200 ist da: Am 26. August wird Pepe Valentin Kapitzke künftig Geburtstag feiern. An diesem Tag kam er um 23.14 Uhr im Kreiskrankenhaus in Perleberg zur Welt. Seine Geburtsdaten: 2700 Gramm und 47 Zentimeter. Zu Hause wartet der große Bruder Jason (7) schon ganz gespannt auf den kleinen Spielgefährten. Sabrina Kapitzke und Sven Schietke aus Wittenberge freuen sich über ihr zweites Wunschkind.
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Baby Nr. 200 ist da: Am 26. August wird Pepe Valentin Kapitzke künftig Geburtstag feiern. An diesem Tag kam er um 23.14 Uhr im Kreiskrankenhaus in Perleberg zur Welt. Seine Geburtsdaten: 2700 Gramm und 47 Zentimeter. Zu Hause wartet der große Bruder Jason (7) schon ganz gespannt auf den kleinen Spielgefährten. Sabrina Kapitzke und Sven Schietke aus Wittenberge freuen sich über ihr zweites Wunschkind.

Krankenhaus rechnet erneut mit rund 330 Geburten bis Jahresende / Prignitzer Entbindungsstation bleibt damit zukunftsfähig

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01. September 2015, 08:00 Uhr

Nicht nur aus Sicht von Brandenburgs Gesundheitsministerin Diana Golze (Linke) ist die wohnortnahe Versorgung in der Geburtshilfe an insgesamt 25 Standorten auf hohem Niveau gesichert. Auch für Karsten Krüger, Geschäftsführer der Kreiskrankenhaus Prignitz gGmbH, besteht aus regionaler Sicht kein Anlass zur Sorge. Am 26. August wurde mit Pepe Valentin Kapitzke das 200. Babys des Jahres in Perleberg zur Welt gebracht.

Karsten Krüger geht davon aus, dass man sich mit der Gesamtzahl 2015 etwa auf dem Vorjahresniveau bewegen wird. „2014 erblickten in der Perleberger Entbindungsstation 330 neue Erdenbürger das Licht der Welt. Wir begrüßten etwa zur gleichen Zeit das 200. Baby“, so Krüger. Die Geburtenzahl sei seit einigen Jahren stabil, bestätigte Krankenhaussprecherin Jacqueline Braun. Und sie bewegt sich damit über dem Orientierungswert, der in der brandenburgischen Krankenhausplanung mit mindestens 300 Entbindungen jährlich ausgewiesen wird. Werde die Zahl unterschritten, prüfe man, ob der Standort erhalten bleibe, so Diana Golze.

Nach der Schließung der Geburtenhilfe im KMG Klinikum Pritzwalk Ende 2008, wo es 83 Jahre lang einen Kreißsaal gab, habe sich das Klientel aufgeteilt. Jedes sechste Kind, das 2014 im Kreiskrankenhaus Prignitz entbunden wurde, kam aus einem anderen Landkreis. „Wir wissen natürlich auch, dass junge Familien aus unserem Gebiet sich für eine Entbindung zum Beispiel in Parchim oder Neuruppin entscheiden. Wenn es medizinisch indiziert ist, werden Schwangere zudem nach Schwerin überwiesen“, erläutert Karsten Krüger.

Sabrina Kapitzke und Sven Schietke aus Wittenberge haben sich bewusst für das Haus in Perleberg entschieden. „Ich bin sehr zufrieden hier, kann überhaupt nichts Schlechtes sagen“, fasst die 31-Jährige ihren bisherigen Aufenthalt in der Klinik zusammen. Gestern, am ersten Schultag ihres älteren Sohnes Jason (7), wurden sein kleines Brüderchen, Pepe Valentin, und Mama Sabrina von der Klinikleitung mit einer Aufmerksamkeit bedacht. Karsten Krüger, Ärztin Susanne Saschenbrecker und Jacqueline Braun überbrachten einen Blumenstrauß, ein Starterpaket Windeln, einen kleinen Scheck und natürlich die allerbesten Wünsche.

Ein Jahr wird Sabrina Kapitzke zu Hause bleiben, bevor sie wieder ihren Dienst als Altenpflegerin in Wittenberge aufnimmt.

Seit Kurzem finden werdende Eltern in der für 1,3 Millionen Euro neu errichteten Station optimale Bedingungen vor. In ruhiger Lage, ebenerdig, nicht weit von der Station für Kinder- und Jugendmedizin entfernt, quartieren sich immer häufiger für eine kurze Zeit auch die jungen Väter mit ein – ein gern genutztes Angebot, wie Jacqueline Braun bemerkt.

Personelle Sorgen gibt es keine, was angesichts des allgemeinen Ärztemangels nicht selbstverständlich ist. Sieben Ärzte, zehn Pflegekräfte und vier Hebammen versehen in Perleberg in der Gynäkologie und Geburtshilfe ihren Dienst. Damit seien alle Stellen qualifiziert besetzt, so Krüger. Weit in die Zukunft schauen, das könnten auch sie nicht, sagen Krüger und Braun. Aber: „Wenn uns viele Eltern auswählen, dann wird es die Station auch noch lange geben.“


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