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Wittenberge schützt wichtige Gebäude : 15 Häuser in der Warteschleife

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Stadt konserviert stadtbildprägende Gebäude und setzt auf umfassende Sanierung in den nächsten Jahren.

von
erstellt am 15.Jan.2015 | 08:00 Uhr

Mehr als eine halbe Million Euro an Fördermitteln hat die Kommune im vergangenen Jahr ausgegeben, um Wohngebäude, die von stadtbildprägender Bedeutung sind, so zu konservieren, dass sie auch ohne sofortige Sanierung die nächsten Jahre überstehen. Das Geld ist nach Angaben aus dem Stadtbauamt in sechs Häuser geflossen. „Sämtliche Objekte befinden sich im Denkmalbereich Heisterbusch“, informierte die stellvertretende Bauamtsleiterin Petra Lüdtke auf der jüngsten Sitzung des Bauausschusses.

Einschließlich dieser sechs Wohngebäude kann die Kommune nun auf insgesamt 15 Häuser verweisen, bei denen sie langfristig auf eine Wiederbelebung hofft und deshalb den weiteren Verfall mit vorsorgenden Maßnahmen erst einmal stoppt.

Dass dieses Vorgehen durchaus den gewünschten Effekt haben kann, belegen nach den Worten von Bauamtsleiter Martin Hahn die Häuser Johannes-Runge-Straße 7/8. Die Stadt hatte die Ecke bereits vor einigen Jahren gesichert, vor allem das Dach abgedichtet. Jetzt hat die Wohnungsbaugesellschaft als 100prozentige Tochter der Stadt das herausragende Bürgerhaus mit einem Millionenaufwand saniert und modernisiert. Begonnen hat die WGW mit der Modernisierung der Bürgermeister-Jahn-Straße 1, auch das ist ein Haus aus dem Sicherungsprogramm.

In diesem Jahr schickt die Kommune zwei weitere Häuser mit Sicherungsmaßnahmen in die Warteschleife für mögliche Sanierungen: den Bismarckplatz 8 und die Goethestraße 1, beides Eckgebäude, die einen Häuserblock abschließen. Bei der Goethestraße 1 reichen wegen des Zustandes nach den Worten von Hahn die üblichen Konservierungsmaßnahmen nicht mehr aus, um den Verfall zu stoppen. Neben dem Dach werden dort auch die Zwischendecken erneuert.  

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